Ex-HSV-Profi Markus Babbel, der von 1992 bis 1994 insgesamt 60-mal für die Rothosen spielte, hat im Interview mit dem „Kicker“ erklärt, warum es seiner Meinung nach bei den Hamburgern nicht läuft. „Man muss sich bewusst sein, bei welch großem Verein man spielt, weil der HSV wahnsinnig viele interessiert. Das habe ich als junger Spieler selbst erlebt“, sagte der Europameister von 1996. „Diese Mann kann in guten Zeiten auch eine ungeheure Power entwickeln, wie man sie in Hoffenheim womöglich nie erleben wird. Dem Druck aber in schlechten Zeiten standzuhalten, dafür braucht es Typen.“

Die MOPO saß eben im selben Flieger wie Torwart-Legende Toni Schumacher Richtung Köln. Der 61-Jährige hatte einen Termin in Hamburg, flog mit Ehefrau Jasmin von dort in die Domstadt. Schumacher, der beim „Effzeh“ als Vize-Präsident fungiert, gab sich vor dem Spiel zwischen dem HSV und seinen Geißböcken entspannt und gut gelaunt: „Ich freue mich auf die Begegnung. Wir sind gut drauf. Wenn wir ein frühes Tor schießen, wird es schwer für den HSV.“ Der Europameister von 1980 fügte aber auch an: „Unterschätzen werden wir die Hamburger keineswegs!“