Als großer HSV-Fan hofft Hamburgs neuer Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) noch immer auf eine Wende für seinen Herzensklub. „Für die Stadt ist es natürlich keine schöne Sache, dass der HSV jetzt zum ersten Mal abzusteigen droht“, sagte der 52-Jährige nach seiner Vereidigung, er hat aber nicht aufgegeben: „Die Hoffnung stirbt zuletzt, vielleicht geht es ja noch gut.“ Der gebürtige Bremer Tschentscher wurde über seinen Sohn HSV-Fan. Tschentscher drückt dem Tabellenletzten nicht nur vor dem Fernseher die Daumen, sondern geht auch gerne ins Stadion. Daran will der Bürgermeister auch nichts ändern, sollten der Verein tatsächlich in die Zweite Liga absteigen. „Dann geht es ja um den Aufstieg“, so Tschentscher.

PAOK Saloniki soll stark an einer Verpflichtung von Kyriakos Papadopoulos interessiert sein. Für „Papa“ wäre ein möglicher Wechsel vielleicht sogar die Erfüllung eines Kindheitstraums. Im MOPO-Interview aus dem vergangenen Sommer verriet der Grieche, dass er ein großer Fan von PAOK ist. Auf die Frage, ob er bei einem möglichen Treffer gegen einen seiner Ex-Vereine jubeln würde, antwortete der Verteidiger: „Ich juble immer, da können Sie sich aber ganz sicher sein. Ex-Verein hin oder her – der HSV ist mein Klub, für den gebe ich alles! Nur wenn wir gegen PAOK Saloniki spielen würden, könnte ich nicht jubeln. Ich bin PAOK-Fan!“

Er führte die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft zur sensationellen Silbermedaille bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang. Im großen Interview mit der MOPO verriet Bundestrainer Marco Sturm (39) nun, dass sein fußballerisches Herz neben dem FC Bayern einem weiteren Verein gehört. „Ich komme zwar aus Landshut, ich bin aber schon seit meiner Jugend auch ein kleiner HSV-Fan. Ich liebe Hamburg als Stadt und schaue immer sofort, was beim HSV gerade passiert“, sagte er. Einen Rat wollte der Ex-NHL-Star dem strauchelnden Dino aber nicht geben. „Ich glaube, es ist besser, wenn ich mich da raushalte. Die Situation ist enttäuschend, es ist bitter, dass es so weit gekommen ist. Aber auch wenn es noch so hart ist: Die Saison ist nicht vorbei. Sie müssen weiter kämpfen.“

Olaf Scholz hat einen ziemlich verwegenen Traum. Hamburgs Erster Bürgermeister würde die Spieler des HSV nur allzu gern und in absehbarer Zeit zu einer Titelfeier empfangen. „Ich hoffe wirklich, dass ich nicht ewig im Amt bleiben muss, um das noch einmal zu erleben“, sagte der 59 Jahre alte SPD-Politiker der „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“. Zwar sei er kein klassischer Fußball-Fan, bekannte Scholz. „Trotzdem wäre es einer meiner Wünsche, mit dem HSV im Turmsaal des Hamburger Rathauses eine Meisterschaft zu feiern.“

Die Verantwortlichen kämpfen darum, Fiete Arp langfristig an den Verein zu binden. HSV-Fan Klaus Körner will mithelfen und schickte der MOPO eine Botschaft an das Sturm-Juwel. Sein Angebot: Er ist zu einem Tauschgeschäft bereit, sollte der 18-Jährige in Hamburg bleiben. Hier der offene Brief:

Lieber Fiete!

Du kannst ein großes Zeichen setzen in diesen schwierigen Zeiten für unseren HSV. Unterschreibe doch einfach den Fünf-Jahres Vertrag und erkläre öffentlich, dass Du auch bei einem Abstieg bleiben würdest. Auch Lukas Podolski ist mit seinem Verein in die  Zweite Liga gegangen und sicherlich kein schlechtes Vorbild.

Ich bin aber überzeugt, dass nach einem positiven Signal wie Deiner Vertragsverlängerung der Klassenerhalt erreicht und unser Dino ewig leben wird. 2023 bist Du erst 23 Jahre alt und könntest dann immer noch den nächsten Schritt in Deiner Karriere gehen. Vielleicht bist Du aber bis dahin ein echtes HSV-Idol und kannst der norddeutsche Thomas Müller werden, wenn der HSV dann wieder erfolgreich ist.

Lieber Fiete, als kleinen Anreiz für Deine Unterschrift würde ich Dir meine Original-Eintrittskarte von Athen 1983 schenken. Ich habe als kleiner Junge 1966 Uwe Seeler als Kapitän der deutschen Nationalelf im WM-Endspiel gegen England gesehen und bin seit dieser Zeit HSV-Fan.

Ich wünsche Dir alles Gute für Deine Zukunft und denke mal drüber nach.

Liebe Grüße, Klaus Körner

Zivilfahnder der Bundespolizei haben vermutlich einen erneuten Pyro-Eklat im Volksparkstadion verhindert. Die Beamten nahmen am vergangenen Sonnabend gegen 9.30 Uhr im Bahnhof Oldenburg laut „Abendblatt“ einen 23-jährigen HSV-Fan fest, der mit Pyrotechnik zündelte. Er war auf dem Weg zum Heimspiel gegen Wolfsburg, als er aus einer Gruppe von Anhängern heraus ein „Stroboskop-Feuerwerk“ auf den Bahnsteig warf. Kurz darauf wurde ein Nebeltopf gezündet. Bundespolizisten nahmen ihn in Gewahrsam, bei der Durchsuchung seines Rucksacks wurden eine Leuchtfackel, eine Rauchbombe und zwei Lichtfontänen gefunden. Die Bundespolizei in Oldenburg hat Ermittlungen wegen des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz und gefährlicher Körperverletzung aufgenommen.