Der HSV würde im Sommer gern Abwehr-Juwel Lars Lukas Mai vom FC Bayern verpflichten, zum Abschluss kam es bisher aber nicht. Der Rekordmeister ist daran interessiert, den auslaufenden Vertrag zu verlängern. Heute steht der U19-Kapitän im Profikader von Trainer Jupp Heynckes für das Gastspiel bei Hannover 96.

Beim nächsten HSV-Gegner steht vor allem der Trainer im Fokus. Julian Nagelsmann gilt sowohl beim FC Bayern als auch bei Borussia Dortmund als Kandidat für die kommende Saison. Doch im „Playboy“ bekräftigte der Coach ein weiteres Mal, bei 1899 Hoffenheim bleiben zu wollen: „Ich habe den Vertrag bis 2021, inklusive einer Ausstiegsklausel für 2019, mit der Idee unterschrieben, hier zu bleiben. Auf jeden Fall bis 2019.“ Er könne sich sogar vorstellen, noch länger für die TSG zu arbeiten: „Man darf bei alldem nicht vergessen: Ich bin 30 und Trainer in der Bundesliga. Und da ist Hoffenheim nicht die schlechteste Adresse.“ Nagelsmann kündigte zudem einen sauberen Abschied aus Hoffenheim an: „Es wird niemals so sein bei mir, dass etwas im Krieg auseinandergeht. Das ist nicht meine Art.“

Laut „Sport Bild“ hat Fiete Arp eine Entscheidung über seine sportliche Zukunft getroffen und sich für einen Wechsel zum FC Bayern entschieden. Der Rekordmeister soll für den 18-jährigen Angreifer eine Ablöse in Höhe von acht Millionen Euro zahlen. Allerdings wolle Arp mit der Unterschrift noch abwarten. Denn sollte der HSV den Abstieg noch abwenden, würde er wohl das Angebot der Vertragsverlängerung in Hamburg bis 2023 annehmen.

In der Abwehrmitte ist der FC Bayern mit den beiden Weltmeistern Jerome Boateng und Mats Hummels überragend besetzt. Daher ist auch Abwehr-Juwel Lars Lukas Mai auf der Suche nach einem neuen Karriere-Sprungbrett. Der 18-Jährige steht laut „Bild“ ebenso wie Sturm-Kollege Manuel Wintzheimer vor dem Wechsel zum HSV. Die 1,90 Meter-Kante ist ablösefrei zu haben und wird ebenfalls vom Hamburger Thies Bliemeister beraten. Mai wurde in der Jugend bei Dynamo Dresden ausgebildet, wechselte 2014 nach München. Er ist Kapitän der U19, absolvierte in der laufenden Saison 20 Spiele (ein Tor) in der Junioren-Bundesliga und sechs Partien in der UEFA Youth League.

HSV-Kandidat Lars Lukas Mai (l.) ist Kapitän und Abwehrchef der U19 des FC Bayern. (Foto: Imago)

Wer hätte gedacht, dass Robert Lewandowski dem HSV auch mal hilfreich zur Seite stehen würde. Weil der polnische Weltstar beim FC Bayern unantastbar ist, sieht Manuel Wintzheimer für sich in München keine Perspektive. Und das, obwohl er zu den größten Sturmtalenten des Landes zählt. Seine Visitenkarte in der laufenden Saison: 20 Tore in 20 Spielen in der Junioren-Bundesliga, fünf Tore in sechs Spielen in der UEFA Youth League, ein Tor in zwei Spielen im DFB-Junioren-Pokal, vier Tore in fünf Spielen in der Regionalliga Bayern. Macht 30 Tore in 33 Pflichtspielen für die Nachwuchsteams des Rekordmeisters. Wintzheimer spielte in der Jugend beim FC Schweinfurt und Greuther Fürth, wechselte dann 2013 im Alter von 14 Jahren zum FC Bayern. Der Vertrag des 1,84 Meter großen Angreifers läuft im Sommer aus. Sein Berater ist der Hamburger Thies Bliemeister.

HSV-Kandidat Manuel Wintzheimer ist der beste Torschütze im Nachwuchs des FC Bayern.

Schnappt sich der HSV zwei der größten deutschen Talente? Wie die „Bild“ berichtet, stehen Verteidiger Lars Lukas Mai (18) und Angreifer Manuel Wintzheimer (19) im Doppelpack vor einem Wechsel vom FC Bayern in die Hansestadt. Demnach haben die Hamburger im Werben um das Münchner Duo die Liga-Konkurrenten Schalke 04, VfL Wolfsburg, Hannover 96 und Werder Bremen sowie Juventus Turin ausgestochen. HSV-Chefscout und Kaderplaner Johannes Spors soll Mai und Wintzheimer in den Gesprächen überzeugt haben.

Schon am 8. März hatte die MOPO über das konkrete Interesse des FC Bayern an einer Verpflichtung von Fiete Arp berichtet. Nun sollen die Münchner dem 18-Jährigen laut „Bild“ ein erstes Angebot unterbreitet haben – und damit abgeblitzt sein. Trotz des drohenden Abstiegs soll der Stürmer darüber nachdenken, seinen Vertrag beim HSV bis 2023 zu verlängern. Hauptgrund sei Trainer Christian Titz, der Arp schon in der U17 betreut hatte und ein großer Förderer des Top-Talents ist.

Es erwischte ihn nicht so harte wie seinen Ex-Klub beim 0:6 am vergangenen Sonnabend, doch auch der frühere HSV-Profi Tolgay Arslan musste sich letztlich dem FC Bayern geschlagen geben. Im Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League verlor der Mittelfeld-Mann mit dem türkischen Meister Besiktas Istanbul mit 1:3 (0:1). Arslan stand in der Startelf und zeigte eine ansprechende Leistung, wurde aber nach 60 Minuten ausgewechselt.