Sechs Jahre spielte Kwasi Okyere Wriedt beim FC St. Pauli, schaffte es aber nicht in den Profi-Kader des Kiezklubs. Der Angreifer wechselte in die Regionalliga zum Lüneburger SK, im vergangenen Sommer dann zur „Zweiten“ des FC Bayern. Heute steht der 23-Jährige wie schon zuletzt gegen Freiburg (5:0) im Profi-Kader der Münchner und hofft in der Heimatstadt auf sein Bundesliga-Debüt.

Seit Gründung der Bundesliga im Sommer 1963 ist der HSV bekanntlich immer dabei gewesen. Seither feierten die Hamburger 499 Heimsiege. Auf den Jubiläums-Erfolg mussten die Fans zuletzt allerdings warten, gegen Leipzig (0:2), Dortmund (0:3) und Bremen (0:0) reichte es dreimal in Folge nicht zu einem Dreier. Ob es ausgerechnet im Duell mit dem FC Bayern klappt?

Sechs Jahre kickte Kwasi Okyere Wriedt für den Nachwuchs des FC St. Pauli, den Sprung zu den Profis trauten ihm die Verantwortlichen beim Kiezklub aber nicht zu. Der Angreifer wechselte in die Regionalliga zum Lüneburger SK, traf dort häufig und weckte das Interesse des FC Bayern, der ihn im vergangenen Sommer für seine „Zweite“ verpflichtete. Sollte er morgen beim HSV wie schon zuletzt gegen Freiburg (5:0) im Profi-Kader der Münchner stehen, könnte er in der Heimatstadt sein Bundesliga-Debüt feiern.

Nach den klaren Heimsiegen gegen Freiburg in der Liga (5:0) und in der Champions League gegen Celtic Glasgow (3:0) will Bayern-Coach Jupp Heynckes den eingeschlagenen Erfolgskurs auch in seinem ersten Auswärtsspiel fortsetzen: „Wir müssen bestätigen, was wir zu Hause gezeigt haben.“
Große personelle Umstellungen dürfte es erneut nicht geben. „Nach zwei Siegen wollen alle wieder spielen“, berichtete Heynckes. „Man muss erst mal wieder in die Spur finden“, sagte er zum Verzicht auf eine Rotation: „Wir müssen erst mal Erfolg haben.“ Den HSV nimmt der Trainer sehr ernst: „Die Mannschaft hat wesentlich besser gespielt, als es die Ergebnisse aussagen. Es wird ein schwieriges Spiel.“