Heribert Bruchhagen, der jetzt seit einem Jahr HSV-Boss ist, hat sich bei HSV TV zum für ihn besonderen Duell am Dienstag mit seinem Ex-Klub Eintracht Frankfurt geäußert: „Auf dem Platz ist es ein ganz normales Heimspiel, dort wird das Spiel entschieden. Aber selbstversändlich treffe ich viele alte Bekannte. Neben dem Platz gibt es sicher mehr Emotionalität als auf dem Rasen.“

Schon am Dienstag (20.30 Uhr) steigt das nächste Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt. Markus Gisdol hat großen Respekt vor dem Gegner: „Frankfurt ist nach Bayern die beste Auswärtsmannschaft und lässt hinten fast nichts zu. Deshalb erwartet uns ein schwieriges Spiel, in dem Geduld gefragt sein wird.“ Rückblickend auf die Nullnummer gegen Wolfsburg meinte der HSV-Coach: „Wir waren hinten stabil und vorn dominant. Deshalb war es ein gutes Spiel, an dem uns nur das Ergebnis stört. Uns fehlte die Effektivität.“

Was auch immer morgen im Volkspark passiert, der HSV wird auch nach dem elften Spieltag zumindest weiter auf dem Relegationsplatz stehen. Werder Bremen verlor bei Eintracht Frankfurt mit 1:2 (1:2) und verpasste es somit, die Hamburger zu überholen. Der Rückstand auf den Liga-Dino beträgt nach wie vor zwei Zähler. Der HSV könnte durch einen Erfolg über die Schwaben auf fünf Zähler davonziehen.

Rutscht der HSV heute auf einen direkten Abstiegsplatz ab? Ausgerechnet Werder will dafür sorgen. Mit einem Sieg bei Eintracht Frankfurt (20.30 Uhr) würden die Bremer am Nordrivalen vorbeiziehen. Es ist das erste Spiel seit der Entlassung von Trainer Alexander Nouri, der von U23-Coach Florian Kohfeldt ersetzt wurde. Vermutlich ist er allerdings nur eine Übergangslösung, als heißer Kandidat gilt Bruno Labbadia.