Die deutschen Nationalspielerinnen sind von ihrem Zwei-Spiele-Bundestrainer Horst Hrubesch äußerst angetan. „Er kann uns mit seiner Erfahrung und seinem Trainerstab sehr viel mitgeben und uns auf jeden Fall noch mal weiterentwickeln“, sagte Sara Däbritz vom FC Bayern nach den ersten „knackigen und intensiven“ Einheiten unter der Leitung des 66-jährigen HSV-Idols in Leipzig. Dort bereitet sich die DFB-Auswahl drei Wochen nach der Entlassung von Steffi Jones auf die WM-Qualifikationsspiele gegen Tschechien am Sonnabend(16.15 Uhr, ARD live) in Halle/Saale und am Dienstag in Slowenien vor.

HSV-Legende Horst Hrubesch will seine Interimsaufgabe als Trainer der deutschen Frauen-Nationalmannschaft mit uneingeschränkter Einsatzbereitschaft betreiben. „Ich gehe diesen Job mit voller Hingabe und absolutem Engagement an“, sagte der 66-Jährige der „Sport Bild“. Als Nachfolger von Steffi Jones wird Hrubesch die DFB-Auswahl vorerst nur in den WM-Qualifikationsspielen am 7. April in Halle an der Saale gegen Tschechien und am 10. April in Slowenien interimsmäßig betreuen. Jones war am 13. März von ihren Aufgaben als Bundestrainerin entbunden worden. Den Spielerinnen des Olympiasiegers attestierte Hrubesch, dass sie sehr motiviert seien und den Sport mit absoluter Begeisterung betreiben würden. Nun komme es aber darauf an, ob die Spielerinnen ihn als Trainer annähmen. „Wenn das passt, gibt es von mir alles, was notwendig ist: in den Arm nehmen und auch mal einen Tritt in den Hintern“, sagte Hrubesch. Bei den bevorstehenden Aufgaben erwartet er von seinem Team, dass alle Verantwortung übernehmen.