Keine Treffer zur Pause in Andalusien zwischen dem HSV und dem SC Freiburg. Ein sehr zäher Kick ohne größere Höhepunkte bisher. Freundlich formuliert neutralisieren sich beide Teams, etwas drastischer ausgedrückt: Sowohl der HSV als auch Freiburg haben gewaltige Probleme im Spielaufbau.

Im Mittelpunkt des Interesses steht heute Julian Pollersbeck. Dem Ersatzkeeper bietet sich gegen Freiburg die große Chance, sich auch für die Bundesliga für den Platz zwischen den Pfosten zu empfehlen. Bislang wurde er in den absolvierten 34 Minuten aber noch nicht wirklich geprüft.

Noch keine Tore beim Test zwischen dem HSV und Freiburg in La Linea de la Concepcion. Nichts Neues. Anfang Dezember trennten sich beide Kontrahenten auch in der Bundesliga 0:0. Nach der Nullnummer im Breisgau folgte die Brandrede von Eurosport-Experte Matthias Sammer, der dem HSV einen fürchterlichen Spielstil bescheinigte.

Ein wenig hatte Julian Pollersbeck (Leisten-Probleme) zittern müssen, nun steht fest: der HSV-Keeper kann heute Nachmittag im Test gegen den SC Freiburg spielen. Für den Keeper ist es die große Chance. Überzeugt er heute, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass er auch nächste Woche zum Rückrunden-Auftakt in Augsburg im HSV-Tor stehen wird.

Vor dem Auftakt der kurzen Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte hatte Trainer Markus Gisdol auch die Besetzung des Torwartpostens neu ausgeschrieben. Sowohl der bisherige Stammkeeper Christian Mathenia als auch Ersatzmann Julian Pollersbeck sollten in den Tests in Spanien ihre Bewerbungschance erhalten. Mathenia stand gegen den FC Malaga (2:1) in der Startelf, heute (17 Uhr) gegen den SC Freiburg soll Pollersbeck auflaufen – doch er zog sich gestern eine Leistenverletzung zu und droht auszufallen. Damit wäre das Duell zugunsten Mathenias entschieden.

Nachdem Christian Mathenia beim 2:1 gegen Malaga 90 Minuten im Tor gestanden hat, soll morgen beim Test gegen Freiburg (17 Uhr) Julian Pollersbeck seine Chance im Keeper-Kampf erhalten. Doch seit dem heutigen Vormittagstraining wackelt der Einsatz des U21-Europameisters wegen Leistenproblemen. Sollte er nicht spielen können, dürfte Mathenia in der Bundesliga die Nummer eins des HSV bleiben.

Foto: Witters