Der 31. Spieltag beginnt für den HSV wie gemalt! Gladbach leistete Schützenhilfe und besiegte den VfL Wolfsburg mit Trainer Bruno Labbadia durch Tore von Lars Stindl, Raffael sowie Christoph Kramer mit 3:0 (3:0). Damit könnte der HSV im Abstiegskampf durch einen Sieg morgen seinen Rückstand sowohl auf Freiburg als auch auf die „Wölfe“ auf fünf Punkte reduzieren. Und nächste Woche geht’s für das Team von Christian Titz zum VfL.

Schwerer Abend für Bruno Labbadia und den VfL Wolfsburg! Zur Halbzeit liegt sein Team im Borussia-Park mit 0:3 zurück. Kurz vor der Pause übertölpelte Christoph Kramer die gesamte VfL-Defensive, die sich bei einem Freistoß noch in der Mauer formieren wollte. Da Schiedsrichter Tobias Stieler, übrigens aus Hamburg, den Ball freigegeben hatte, schob Kramer die Kugel mehr oder weniger ins leere Tor. Gut für den HSV, leisten die „Fohlen“ doch Schützenhilfe im Abstiegskampf!

Geht gut los für Gladbach. Und damit auch für den HSV! Die „Fohlen“ sind gegen den VfL Wolfsburg in Führung gegangen, in der achten Minute traf Nationalspieler Lars Stindl. Verlieren die „Wölfe“, könnten die Hamburger morgen mit einem Sieg nicht nur auf Freiburg, sondern auch auf das Team von Bruno Labbadia bis auf fünf Punkte herankommen.

So ist das im Profifußball! 2015 rettete Bruno Labbadia den HSV, führte den Klub in die Relegation gegen Karlsruhe und zum Klassenerhalt. Mittlerweile ist der Trainer beim VfL Wolfsburg gelandet – und in Hamburg hoffen sie auf eine Pleite ihres einstigen Retters heute (20.30 Uhr) in Gladbach. Acht Punkte beträgt derzeit der Vorsprung der „Wölfe“ auf den HSV. Nächste Woche kommt es dann zum direkten Aufeinandertreffen.

Schon jetzt laufen bei Borussia Mönchengladbach die Planungen für die kommende Saison. Vor allem in der Offensive will Manager Max Eberl neues Personal präsentieren. Laut „Express“ hat er dabei auch Bobby Wood wieder im Visier, den er schon im vergangenen Sommer verpflichten wollte, der dann aber seinen Vertrag beim HSV verlängerte und dort nach einer schwachen Serie auf das Abstellgleis geraten ist. Auch Augsburgs Michael Gregoritsch steht auf der Wunchliste, soll aber 15 Millionen Ablöse kosten. Hamburg würde profitieren, denn der Ex-HSV-Spieler bringt dem Klub bei einem Weiterverkauf zehn Prozent des Transfergewinns ein. 2017 war er für rund fünf Millionen Euro zum FCA gewechselt.

Vorbild Gladbach! In der Saison 2010/11 retteten sich die Borussen unter Lucien Favre mit einer grandiosen Aufholjagd noch in die Relegation und schafften den Klassenerhalt. Vor dem Schalke-Duell zeigte HSV-Coach Christian Titz seinen Profis den Weg der „Fohlen“ auf, die nach 28 Partien als Tabellenletzter fünf Punkte auf Rang 16 aufwiesen. Sie putzten Köln (5:1), Dortmund (1:0), Hannover (1:0) und Freiburg (2:0), holten einen Punkt beim HSV (1:1) und verloren nur in Mainz (0:1).

Beim HSV ist 9,2 Millionen-Euro-Mann Walace nach mehreren Verfehlungen auf das Abstellgleis geraten, doch das schreckt andere Klubs nicht ab, um den seit heute 23-jährigen Brasilianer zu werben. Wie „Sport Bild“ berichtet, haben Borussia Mönchengladbach und Eintracht Frankfurt bereits ihr Interesse an einer Verpflichtung hinterlegt. Zudem sollen die spanischen Erstligisten CD Alavés und Deportivo La Coruña, ZSKA Moskau und der FC Porto scharf auf Walace sein.

Schon am 19. März hatte HSV24 über das Werben des HSV um Joao Félix berichtet. Und die Hamburger meinen es offenbar ernst, denn der portugisischen Zeitung „A Bola“ ist der mögliche Wechsel des 18-jährigen Jungstars heute sogar die Titelstory wert. Demnach kämpft der HSV mit Manchester City, dem FC Arsenal, AC Mailand, AS Monaco und Gladbach um die Verpflichtung des Mittelfeldspielers. In der laufenden Saison kam Offensiv-Allrounder Félix für Benfica Lissabon B in der Zweiten Liga auf sieben Einsätze (vier Treffer, fünf Torvorlagen) sowie auf fünf Einsätze und ein Tor in der Europa Youth League. Sein Vertrag läuft bis 2022 und beinhaltet eine Ausstiegsklausel in Höhe von 60 Millionen Euro.

Auf der heutigen Titelseite berichtet die Zeitung „A Bola“ über das Werben des HSV und anderer Klubs um Joao Felix.