Tolle Neuigkeiten aus dem HSV-Nachwuchs. Jakob Golz, der Sohn von Ex-HSV-Keeper Richard Golz, hat seinen Vertrag bei den Rothosen um ein Jahr bis 2019 verlängert. „Es ist genau der richtige Schritt, beim HSV zu bleiben. Ich habe alle Hürden bis hierhin genommen und möchte auch die nächsten Herausforderungen angehen“, sagt der U21-Keeper stolz.

Mit etwa 130 Gästen feiert der HSV morgen im Business-Club in der Villa im Heine-Park an der Elbchaussee seinen traditionellen Neujahrsempfang. Neben Sponsoren und Partnern werden auch eine Reihe früherer Klub-Größen erwartet. Nach der Begrüßung durch Vorstands-Boss Heribert Bruchhagen wird es eine Talkrunde mit den Ex-Profis Richard Golz und Thomas von Heesen geben, die Moderation übernimmt Gerhard Delling.

Der HSV eröffnet mit dem Gastspiel in Freiburg den 14. Spieltag, ist also live nur im Online-Stream bei Eurosport Player zu sehen. Die Hamburger Fans sind wenig begeistert, der Sender freut sich auf den Liga-Dino: Moderator Jan Henkel blickt mit Experte Matthias Sammer auf die Partie voraus, Philipp Eger wird den Keller-Krimi kommentieren. Nach dem Spiel analysiert Marco Hagemann, als Gäste hat er unter anderem die Ex-HSV-Profis Thomas von Heesen und Richard Golz eingeladen.

Von 1985 bis 1998 stand Richard Golz beim HSV zwischen den Pfosten, mit 273 Einsätzen in der Bundesliga ist er noch immer der Rekordkeeper der Rothosen. Der 49-Jährige wohnt in Hamburg, verfolgt das Geschehen bei seinem Ex-Klub genau und vermutet eine Strategie hinter den verbalen Attacken von Klaus-Michael Kühne auf die Führungsriege mit Vorstand Heribert Bruchhagen und Sportchef Jens Todt: „Da spricht ganz viel Ungeduld aus Herrn Kühne“, sagte Golz im NDR und fügte hinzu: „Ich habe das Gefühl, er möchte gerne den Weg für Felix Magath vorbereiten.“ 

Hamburgs Rekord-Torwart feiert heute Geburtstag! Richard Golz, der zwischen 1987 und 1997 in 273 Bundesligsspielen für den HSV zwischen den Pfosten stand, wird 49 Jahre alt. Übrigens: In einer Partie verließ der „Lange“ sein gewohntes Terrain. Wegen akuter Personalnot wurde Golz am 23. Spieltag der Saison 1995/96 beim Gastspiel in Rostock von Trainer Felix Magath in der Schlussphase in den Sturm beordert. Das 0:2 durch Tore von Stefan Beinlich und Jonathan Akpoborie konnte er aber nicht mehr abwenden.

Zum Turniersieg hat er für die U19 des HSV im westfälischen Stemwede leider nicht gereicht, das Finale gegen Red Bull Brasil ging nach Elfmeterschießen verloren. Doch immerhin traten zwei A-Junioren des Liga-Dinos die Rückreise mit einem Pokal an: Jakob Golz, Sohn von Ex-HSV-Keeper Richard Golz, wurde als bester Torwart des Turniers ausgezeichnet. Und Stephan Ambrosius erhielt die Trophäe für den besten Spieler der hochkarätig besetzten Veranstaltung.