Kroatien heißt die Hürde, die Kyriakos Papadopoulos auf dem Weg zur WM 2018 noch nehmen muss. Mit Blick auf die Playoffs im November sagt der HSV-Grieche, der gerade beim Fantalk in der „Raute“ dabei ist: „Kroatien ist ein schwerer Gegner. Aber unsere Mannschaft hat gezeigt, dass sie bei großen Spielen immer bereit und voll da ist. Die Chancen stehen 50:50. Ich glaube, dass die Tagesform entscheiden ausschlaggeben sein wird: Wer besser drauf ist, gewinnt!“

Kyriakos Papadopoulos und seinen Griechen ist die Teilnahme an den Playoffs zur WM 2018 wohl nicht mehr zu nehmen. Nach dem 2:1 auf Zypern und der Niederlage Bosniens gegen Belgien (3:4) kann das Team von Trainer Michael Skibbe mit einem Sieg zum Abschluss gegen Gibraltar alles klarmachen. HSV-Verteidiger Papadopoulos hockte im Duell mit dem kleinen Nachbarn 90 Minuten auf der Ersatzbank.

Die HSV-Profis sind heute offenbar allesamt nicht gefragt: Sejad Salihovic war gar nicht im bosnischen Kader gegen Belgien (3:4), Albin Ekdal kam für Schweden gegen Luxemburg (8:0) nicht zum Einsatz und auch bei den Griechen setzt der deutsche Trainer Michael Skibbe den Hamburger Verteidiger Kyriakos Papadopoulos zunächst einmal auf die Ersatzbank.

Die Griechen messen sich gerade in der WM-Qualifikation mit Belgien. Kurzer Schreck bei allen HSV-Fans, die auf die Aufstellung geschaut haben: Kyriakos Papadopoulos ist nicht einmal im Kader! Doch kein Grund zur Sorge, der Verteidiger wird von Trainer Michael Skibbe geschont, ist nicht verletzt. 

Für Kyriakos Papadopoulos und seine Griechen bietet sich heute die letzte Chance, im Rennen um die direkte Qualifikation für die WM 2018 zu bleiben. Um 20.45 Uhr trifft das Team des deutschen Trainers Michael Skibbe auf die führenden Belgier, die bei drei ausstehenden Spielen sechs Punkte Vorsprung aufweisen. „Papa“ und Co. sind als Zweiter zumindest auf Playoff-Kurs, allerdings lauert Bosnien-Herzegowina mit zwei Zählern Rückstand auf einen griechischen Ausrutscher.

Hätte ein richtig schöner Abend für Marcus Berg werden können. Der Ex-HSV-Stürmer traf gestern zum 1:0 für Panathinaikos Athen gegen PAOK Saloniki – und musste dann mitansehen, wie alles den Bach runter ging. Nach vier Platzverweisen und einem Bierdosenwurf auf PAOK-Trainer Vladimir Ivic wurde die Partie abgebrochen. Panathinaikos drohen nun Punktabzüge für die laufende und nächste Saison. Damit könnten sich Bergs Champions-League-Träume für diesen Sommer erledigt haben.

Der Weg ins Finale ist geebnet. In den vergangenen beiden Jahren schon holte Thomas Doll mit Ferencvaros Budapest den ungarischen Cup, nun fehlt noch ein Schritt ins Finale. Gegner im Halbfinale ist Drittliga-Spitzenreiter Budafoki, das ergab die heutige Auslosung. Parallel kämpft Ex-HSV-Trainer Michael Oenning mit Vasas Budapest gegen Mezökövesd in Hin- und Rückspiel um den Finaleinzug. Auch in anderen Ländern haben frühere Hamburger Chancen auf den Cup-Gewinn: In Italien steht Tomás Rincón mit Juventus Turin im Finale gegen Lazio Rom. Tunay Torun und HSV-Leihgabe Batuhan Altintas treffen im türkischen Halbfinale mit Kasimpasa auf Konyaspor (zweites Halbfinale: Basaksehir – Fenerbahce). Und in Griechenland spielt Marcus Berg mit Panathinaikos Athen im Halbfinale gegen PAOK Saloniki (zweites Halbfinale: Olympiakos Piräus – AEK Athen).