Wird nun doch noch alles gut? Wegen Kokainkonsums wurde Paolo Guerrero von der FIFA für ein Jahr gesperrt – und drohte deshalb die WM mit Peru zu verpassen. Nach einem Bericht von „Globo Esporte“ hat der Weltverband die Sperre für den Ex-HSV-Star nun aber auf sechs Monate reduziert. Das würde bedeuten, dass sich Guerrero doch noch seinen Lebenstraum erfüllen kann. Peru qualifizierte sich erstmals seit 36 Jahren wieder für eine WM-Endrunde.

Der frühere HSV-Stürmer Paolo Guerrero (33) wird die WM 2018 in Russland wegen eines Dopingvergehens verpassen. Die Disziplinarkommission der FIFA sperrte den Kapitän der peruanischen Nationalmannschaft für ein Jahr. Guerrero war nach dem WM-Qualifikationsspiel gegen Argentinien (0:0) am 5. Oktober positiv auf ein Abbauprodukt von Kokain getestet worden. Am 3. November war Guerrero, der in der Bundesliga für den HSV und Bayern München gespielt hatte, zunächst vorläufig suspendiert worden. Bis zu diesem Tag im Jahr 2018 läuft nun seine Sperre. Guerrero ist bis dahin für alle nationalen und internationalen Spiele mit der Nationalmannschaft und seinem brasilianischen Klub CR Flamengo ausgeschlossen.

Foto: Witters

Die 30-tägige Dopingsperre des früheren HSV-Stürmers Paolo Guerrero (33) ist um weitere 20 Tage verlängert worden. Guerrero, der bereits Perus erfolgreiche WM-Playoffs gegen Neuseeland im November verpasst hatte, wird damit seinem brasilianischen Klub CR Flamengo im Finalhinspiel der Copa Sudamericana gegen Independiente aus Argentinien fehlen. Eine am 5. Oktober nach Perus WM-Qualifikationsspiel in Argentinien entnommene Urinprobe hatte ein „von der Norm abweichendes Analyseergebnis“ hervorgebracht. Deshalb war Guerrero vorläufig für 30 Tage von der FIFA suspendiert worden. Nach einer Anhörung hofft Guerrero, an der WM in Russland im kommenden Jahr teilnehmen zu dürfen.

Der frühere HSV-Profi Paolo Guerrero steht unter Dopingverdacht. Im vorletzten WM-Qualifikationsspiel am 5. Oktober gegen Argentinien (0:0) soll Perus Nationalspieler unter den Einfluss verbotener Substanzen aufgelaufen sein. Der Weltverband FIFA sperrte den Stürmer vorläufig für 30 Tage. Damit kann Guerrero nicht an den Playoff-Spielen von Peru am 10. und 15. November gegen Neuseeland teilnehmen. Dort könnten die Südamerikaner erstmals seit 1982 die WM-Teilnahme sichern.

Das wäre ein Transfer-Hammer! Nach Informationen der peruanischen Zeitung „Libero“ hat der SC Freiburg Interesse an der Verpflichtung von Paolo Guerrero. Für den 33-jährigen Angreifer wäre es nach dem FC Bayern und dem HSV die dritte Station in Deutschland. Von 2006 bis 2012 stand Guerrero in Hamburg unter Vertrag. Dann wechselte der „kleine Krieger“ nach Brasilien, spielte für Corinthians Sao Paulo und aktuell für Flamengo Rio de Janeiro. Kehrt er nun in die Bundesliga zurück?