Während Bobby Wood mal wieder dabei sein darf, verzichtet Christian Titz einmal mehr auf André Hahn, der zuletzt gegen Schalke (3:2) und Hoffenheim (0:2) schon nicht zum 18-Mann-Kader gehörte. Ebenfalls nicht dabei: Nicolai Müller, Vasilije Janjicic, Bjarne Thoelke, die allesamt noch nicht fit sind, sowie der gesperrte Douglas Santos.

Der Kader für das Spiel bei 1899 Hoffenheim steht. Bobby Wood und André Hahn sind erneut nicht dabei. Dennis Diekmeier fällt nach einem Schlag aufs Sprunggelenk kurzfristig aus.  Auch Mo Gouaida wurde nicht nominiert. Gideon Jung, der Ex-Hoffenheimer Sejad Salihovic und Josha Vagnoman kehren ins Aufgebot zurück. Hier das Aufgebot im Überblick:

Mit Ausnahme des gesperrten Kyriakos Papadopoulos, für den Gideon Jung ins Team rückt, plant Christian Titz offenbar mit der Mannschaft, die zuletzt gegen Schalke 04 startete. Tatsuya Ito, der wegen einer Fußprellung heute aussetzt, wird durch André Hahn ersetzt. So sieht die A-Elf im Training aus: Pollersbeck – Sakai, Jung, van Drongelen, Douglas Santos – Steinmann – Kostic, Holtby, Waldschmidt, Hahn – Hunt.

Nach Tatsuya Ito hat es einen weiteren HSV-Profi erwischt: Torwart Christian Mathenia humpelt vorzeitig in die Kabine, nach einem Zusammenprall mit André Hahn verletzte er sich am Sprunggelenk. Seinen Platz im Kasten übernimmt Lewis Holtby.

Den Großteil des Spiels verfolgte André Hahn von der Ersatzbank aus, in der Schlussphase sollte er Impulse setzen, doch der Angreifer blieb in Stuttgart wirkungslos. Die Vorstellung des Teams macht ihm aber Mut: „Das Unentschieden ist schon etwas wert. Wir haben das Spiel nicht verloren und haben über 43 Minuten sehr gut dominiert. Wir hatten viele Ballkontakte, haben hinten ruhig herausgespielt und uns Chancen erarbeitet. Nach der Führung hat Stuttgart unseren Fehler zum Ausgleich ausgenutzt. Damit haben wir sie wieder hochgeholt. Trotzdem haben wir sehr mutig gespielt und gut agiert. Ich denke, dass wir spielerisch auf einem guten Weg sind. Das Team wird nun weiter hart daran arbeiten, besser zu werden, um unsere letzten Chancen zu nutzen.“

Gleich macht sich der HSV-Tross auf den Weg nach Stuttgart – und Trainer Christian Titz hat wieder kräftig rotiert. Im Vergleich zum letzten Spiel gegen Hertha BSC (1:2) stehen fünf neue Spieler im Aufgebot. André Hahn, Mo Gouaida, Vasilije Janjicic, Stephan Ambrosius und Josha Vagnoman sind dabei. An ihrer Stelle fehlen Bobby Wood (Erschöpfung nach Länderspielreise), Kyriakos Papadopoulos (angeschlagen), Bakery Jatta, Sejad Salihovic und Young-Jae Seo. Auch für Dennis Diekmeier ist nach wie vor kein Platz im Kader.

Obwohl André Hahn zuletzt nicht zu den Stammkräften zählte, ist der 27-Jährige weiter voller Selbstvertrauen. „Ich werde mich im Training anbieten, es liegt auch an mir. Die Kommunikation zwischen dem Trainer und mir stimmt.“, sagte er dem „Abendblatt“ und betonte, dass er seine Entscheidung, vor der Saison von Gladbach nach Hamburg gewechselt zu sein, nicht bereue: „Ich habe sportlich und menschlich eine Menge dazugelernt. Ich hatte hier auch meine Chancen“ Deshalb will er dem HSV treu bleiben: „Ich kann mir vorstellen, mit dem HSV in die Zweite Liga zu gehen. Als ich für vier Jahre unterschrieben hatte, wusste ich, dass dieses Szenario eintreten könnte. Aktuell mache ich mir darüber aber keine Gedanken, denn ich glaube daran, dass wir es schaffen.“

Er stürmte einst selbst in der Bundesliga, wurde dann Trainer und ist mittlerweile als Berater tätig: Uwe Fuchs. Er arbeitet für die Agentur „Sports Total“ von Volker Struth, der die Interessen der HSV-Profis André Hahn, Bobby Wood, Luca Waldschmidt und Dennis Diekmeier vertritt. Die Verträge von Hahn (2021), Wood (2021) und Waldschmidt (2020) laufen zwar noch langfristig, doch allesamt sind weder mit ihrer persönlichen Situation noch mit der Lage des HSV zufrieden. Das Arbeitspapier von Diekmeier läuft im Sommer aus. Heute schaute Fuchs im Volkspark vorbei.

Halbzeit im Volkspark! Der HSV führt im Testspiel gegen den dänischen Erstligisten Odense BK verdient mit 2:0. André Hahn sorgte für die Führung in der neunten Minute, Lewis Holtby (18.) legte nach. Auffällig: Torwart Julian Pollersbeck mischt bei eigenem Ballbesitz noch stärker als gegen Hertha BSC als Feldspieler mit, ist im Aufbau eine wichtige Anspielstation.