Experte Dietmar Hamann hat sich bei „Wontorra – der Fußball-Talk“ auf Sky Sport News HD zur Kritik von Kyriakos Papadopoulos am HSV-Trainer geäußert: „Christian Titz hatte das Recht, die Spieler auszutauschen. Sie haben den Verein in diese Lage gebracht. Aber es gibt ein Machtvakuum im Verein, da ist so etwas normal. Ich habe nicht das Gefühl, dass wir Papadopoulos noch einmal im Hamburger Shirt sehen werden.“

Nach Informationen von Ex-Nationalspieler und Sky-Experte Dietmar Hamann wollte sich der HSV schon im Winter von Trainer Markus Gisdol trennen, hielt aber an ihm fest, weil man eine Absage des Wunschkandidaten erhielt. Im Zuge einer TV-Diskussion, wer Nachfolger des entlassenen Hannes Wolf beim VfB Stuttgart werden könnte, sagte Hamann: „Markus Weinzierl hat mit Hamburg gesprochen vor oder über Weihnachten und sich dann dagegen entschieden, das zu machen. Deswegen kann ich mir nicht vorstellen, dass er Hamburg absagt und dann nach Stuttgart geht.“ Nach zwei Niederlagen zum Rückrunden-Auftakt in Augsburg (0:1) und gegen Köln (0:2) war Gisdol durch Bernd Hollerbach ersetzt worden.

Noch ist offen, ob der HSV auf die schwere Verletzung von Nicolai Müller reagiert und auf dem Transfermarkt für die Rechtsaußen-Position tätig wird. Geht es nach Ex-Nationalspieler und Sky-Experte Dietmar Hamann, sollte Sportchef Jens Todt handeln und personell nachlegen. „Es ist besonders bitter für den HSV, weil Nicolai Müller einer der wenigen Spieler im Kader ist, der Tore macht. Man muss jetzt wohl einen Neuen holen.“

Der frühere Nationalspieler Dietmar Hamann ist in seiner Funktion als Sky-Experte bekannt für deutliche Worte. Nun hat sich der 43-Jährige die Profis des HSV vorgenommen, die aus seiner Sicht zuletzt nicht dem Anspruch des Traditionsklubs standhalten konnten. „Mir ist da zu viel Gejammer. Als Außenstehender würde ich sagen, es ist eine Ehre, das HSV-Trikot zu tragen. Wenn du keinen Druck willst, musst du zu Heidenheim oder Sandhausen gehen“ Zum Engagement von Investor Klaus-Michael Kühne sagte Hamann bei Sky Sport News HD: „Der HSV ist sein Baby und es ist grundsätzlich gut, dass es Leute gibt, die sich um den Verein sorgen und ihn unterstützen wollen. Aufgrund der Tatsache, dass Geld zur Verfügung stand, wurde es etwas fahrlässig ausgegeben in den letzten Jahren. Dieses Jahr haben sie da den Riegel vor, in dem sie sagen, wir müssen das Gehaltsgefüge oder den Gesamtetat nach unten bringen und wir wollen Leute abgeben, die zu viel verdienen. Das ist der richtige Ansatz, denn du musst mit dem zur Verfügung stehenden Geld gut umgehen.“

Der frühere Nationalspieler und heutige TV-Experte Dietmar Hamann hat seine Abneigung gegen den HSV schon häufig öffentlich zur Schau gestellt. Gestern Abend nahm der 43-Jährige den Auftritt von Ex-HSV-Torwart René Adler im „Sportschau Club“ der ARD zum Anlass für die nächste Attacke. Adler hatte berichtet, er benötige „pro Saison 60 bis 75 Torwarthandschuhe“. Darauf reagierte Hamann mit einem Läster-Tweet: „Das war beim HSV, in Mainz reichen vielleicht 20 Paar.“