Der Abstieg in die Zweite Liga ist kaum noch abzuwenden. Die kommende Saison im Unterhaus, so beteuern Vorstand Frank Wettstein und Aufsichtsrats-Boss Bernd Hoffmann unisono, sei gesichert. Was aber würde passieren, wenn der direkte Wiederaufstieg nicht gelingt? Laut „Abendblatt“ könne sich der Klub ein zweites Jahr in der Zweiten Liga „definitiv nicht leisten“. Das Problem: Im Jahr 2019 kommen auf den HSV gewaltige Ausgaben zu. Ende September 2019 muss der HSV die 17,5 Millionen Euro für die Fan-Anleihe zurückzahlen, die 2012 mit einer Verzinsung von sechs Prozent ausgesendet worden war. Zudem gibt es ein Problem auf der Einnahmeseite. So läuft der Sponsoringvertrag mit Emirates nach der kommenden Saison aus. Aktuell zahlt die Fluggesellschaft dem HSV 7,5 Millionen Euro pro Saison. In der Zweiten Liga reduziert sich der Betrag auf fünf Millionen Euro. Zeitgleich endet auch die Zahlung von Klaus-Michael Kühne für die Namensrechte am Volksparkstadion. Der Milliardär zahlt dafür seit 2015 jährlich vier Millionen Euro. Dass ein Unternehmen wie einst AOL, die HSH Nordbank und Imtech dem Stadion seinen Namen wieder nimmt, um es umzubenennen, wird auch in der Führungsetage des HSV als höchst unwahrscheinliches Szenario aufgenommen. Harte Zeite also für den HSV, der daher alles dafür tun muss, um zumindest in der Saison 2019/20 wieder in der Bundesliga zu spielen.

Emirates bleibt auf der HSV-Brust –  das macht die Vereinsbosse happy! „Wir freuen uns sehr, die langjährige und sehr erfolgreiche Partnerschaft um drei Jahre zu verlängern und mit der Marke HSV weiter Teil der gesamteuropäischen Strategie von Emirates zu sein. Emirates ist ein sehr bekannter Name in der internationalen Fußballwelt sowie eine herausragende globale Marke, die den HSV in seiner nationalen und internationalen Wahrnehmung stärkt“, sagte HSV-Vorstand Joachim Hilke.