Die Profis kämpfen gegen den Abstieg, für die U19 geht es dagegen um den Titel in der Junioren-Bundesliga und die Qualifikation für die Endrunde um die deutsche Meisterschaft. Das Team von Daniel Petrowsky tritt heute (12 Uhr) bei Holstein Kiel an, schon um 11 Uhr wird die Partie zwischen Werder Bremen und Union Berlin angepfiffen. Um 13.30 Uhr folgt das Duell zwischen Dynamo Dresden und Hertha BSC. Die Tabelle drei Spieltage vor Schluss: HSV (55 Punkte) vor Hertha BSC (54 Punkte) und Werder Bremen (51 Punkte).

Die U19 des HSV bleibt Tabellenführer in der A-Junioren-Bundesliga, hat aber eine Vorentscheidung im Kampf um die Nord-Meisterschaft verpasst. Im Spitzenspiel gegen Verfolger Hertha BSC an der Hagenbeckstraße hieß es am Ende 1:1 (1:0). Julian Ulbricht hatte den HSV nach 31 Minuten in Führung geschossen. Nach der Pause glich Nikos Zografakis (57.) für die Berliner aus. Er hatte sich vor seinem Tor gegen Junioren-Nationalspieler Josha Vagnoman durchgesetzt. In der Tabelle bleibt der HSV damit einen Punkt vor Hertha. Sechs Spiele stehen noch aus. Der Meister der Nord-Staffel steht im Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft.

Halbzeit an der Hagenbeckstraße – und es sieht gut aus für die U19 des HSV! Im Spitzenspiel gegen Hertha BSC führt das Team von Trainer Daniel Petrowsky nach 45 Minuten verdient mit 1:0. Julian Ulbricht, der 2015 vom FC St. Pauli zum HSV gewechselt war, traf nach Vorarbeit von Marco Drawz in der 32. Minute. Elf Minuten später hatte Ulbricht sogar die Chance aufs 2:0, scheiterte aber am Berliner Torhüter Dennis Smarsch.

Nicht nur für die Profis geht es heute um alles. Auf der Wolfgang-Meyer-Sportanlage steht für die U19 des HSV das wichtigste Spiel der bisherigen Saison an. Der Tabellenführer empfängt um 13 Uhr Hertha BSC. Die Berliner liegen in der Tabelle nur einen Punkt hinter den Hamburgern und wollen offenbar alles dafür tun, den HSV zu stürzen. Palko Dardai, Julius Kade und Florian Baak, die allesamt dem Profi-Kader angehören, sollen für die A-Jugend auflaufen. Im Falle eines Unentschiedens könnte übrigens Werder Bremen in den Titelkampf noch eingreifen. Die Bremer liegen als Tabellendritter vier Punkte hinter dem HSV.

Der Abstieg droht, das ist schon schlimm genug. Aber: Dem HSV blüht immer noch die Aufnahme in die absolute Schreckensliste des deutschen Fußballs. Momentan würden die Hamburger mit ihrer Punkteausbeute noch zu den zehn schlechtesten Teams der Bundesliga-Geschichte zählen. Ab dem 22. Punktgewinn würde der HSV die „Flop ten“ verlassen, die von Tasmania Berlin (zehn Punkte, Saison 1965/66), dem Wuppertaler SV (14 / 1974/75) und Hertha BSC (17 / 1990/91) angeführt wird. Aber es sind ja zum Glück noch sieben Spiele Zeit – fürs Punktepolster und den Klassenerhalt.

Das wird ein verdammt spannender Fußball-Samstag im Volkspark! Die U19 legt vor, die Profis ziehen nach. Zunächst empfangen die HSV-Junioren um 13 Uhr Hertha BSC zum wahrscheinlich entscheidenden Spiel um die Meisterschaft der A-Jugend-Bundesliga Nord. Fünf Partien vorm Saisonende liegt der HSV als Spitzenreiter einen Zähler vor der Hertha, kassierte vor zwei Wochen in Berlin aber ein bitteres 1:5. Gelingt die Revanche? Ab 18.30 Uhr geht es dann im Volkspark weiter mit dem Auftritt der Profis gegen Schalke 04. Schon wieder eine dieser letzten Chancen im Kampf um den Klassenerhalt …

Mit Fiete Arp und Tatsuya Ito setzte Christian Titz gegen Hertha BSC (1:2) in der Offensive auf zwei Youngster, die jedoch keinen großen Einfluss auf das Spiel der Hamburger nehmen konnten. Der 18-jährige Arp war in 78 Minuten nur 20 Mal am Ball, der 20-jährige Ito in 71 Minuten 33 Mal. Beiden fehlte die Zielstrebigkeit, sie waren an keinem HSV-Torschuss als Schütze oder Vorbereiter beteiligt.