Die Profis haben in Berlin (1:2) verloren, den B-Junioren ist die Revanche bei Hertha BSC gelungen. In der Bundesliga setzte sich das Team von Trainer Pit Reimers mit 4:1 durch. Valentin Zalli, Lenny Borges und Peter Beke erzielten die Hamburger Tore. Damit blieb die U17 auch im neunten Saisonspiel ungeschlagen.

Nach dem Duell der Profis von Hertha BSC und des HSV (2:1) in der Bundesliga stehen sich heute (13 Uhr) die U17-Teams der beiden Klubs in der B-Junioren-Bundesliga gegenüber. Die Berliner haben sich mit 22 von 27 möglichen Punkten in der Spitzengruppe der Liga festgesetzt. Der HSV hat zwar vier Zähler Rückstand, aber auch eine Partie weniger ausgetragen. Und die Rothosen sind als einziges Team der Liga noch ungeschlagen.

Darauf hat der Grieche verdammt lange warten müssen: Per Kopfballablage auf Fiete Arp verbuchte Kyriakos Papadopoulos in Berlin seine erste Torvorlage seit über zweieinhalb Jahren und somit seine erste überhaupt im HSV-Dress. Trösten wird der Scorer-Punkt Hamburgs Abwehrchef nach der erneuten Niederlage allerdings kaum.

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Bei beiden Ecken-Gegentoren hatte er keine Chance. Nach der Pleite in Berlin fand Torwart Christian Mathenia deutliche Worte: „Ich glaube, dass wir die erste Halbzeit ein Stück weit verschlafen haben. Die beiden Standards müssen wir besser verteidigen. In der zweiten Halbzeit kam mit den Einwechslungen noch einmal frischer Wind rein. Mit viel Glück können wir am Ende noch einen Punkt holen. Wir müssen vor dem Spiel gegen Stuttgart jetzt weiter Gas geben, genau analysieren und auch Tacheles reden und gegen den VfB endlich anfangen zu punkten.“

Mit 17 Jahren zum ersten Mal in der Bundesliga getroffen – nach dem Spiel in Berlin sagte Fiete Arp zu seinem historischen Tor: „Als der Ball drin war, dachte ich: Geil, jetzt haben wir noch genug Zeit, um hier auch etwas mitzunehmen. Aber mein Tor hätte mich nur dann wunschlos glücklich gemacht, wenn daraus Punkte resultiert hätten.“ 

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Acht Spiele ohne Sieg, eine völlig unnötge Pleite in Berlin – es dürfte für die HSV-Profis so richtig ungemütlich im Volkspark werden in der kommenden Woche. „Es ist die Zeit vorbei, die Mannschaft in Ruhe zu lassen“, erklärte Sportchef Jens Todt in Berlin. „Wir müssen diese Dinge besprechen!“