Im Sommer läuft sein Vertrag in Hamburg aus, doch schon jetzt spielt Lewis Holtby in den Plänen von Trainer Markus Gisdol keine Rolle mehr. Fünfmal in Folge war der Mittelfeld-Mann nicht im Kader, mal krank, mal verletzt, mal wurde er einfach nicht berücksichtigt. Flieht der 27-Jährige schon im Winter? „Lewis ist fokussiert, trainiert fleißig. Er wird sich weiter voll reinhauen und auf seine Chance warten“, versichterte Berater Marcus Noack in der „Bild“. Auch Sportchef Jens Todt rechnet damit, dass Holtby beim HSV bleibt: „Weder gibt es Anfragen einen anderen Vereins noch ein Signal von Lewis, dass er uns im Januar verlassen möchte.“

Beim HSV hat er einen verdammt schweren Stand, wurde wochenlang nicht in den Kader berufen und fehlte zuletzt zweimal wegen Verletzungen. Grund zur Freude hat Lewis Holtby heute aber trotzdem. Der Mittelfeldspieler bestritt auf den Tag genau vor zehn Jahren sein erstes Profispiel, empfing mit Alemannia Aachen den FC St. Pauli. Via Instagram teilt Holtby mit: „Mein Traum wurde wahr und ich lebe diesen Traum noch immer jeden Tag. Egal, in welcher Situation ich bin, ich bin stolz, gesegnet, engagiert und bescheiden, da draußen zu sein und zu machen, was ich am meisten liebe. Ich behalte die Hoffnung – und ich habe sie, um noch weitere zehn Jahre zu spielen.“