DFB-Sportdirektor Horst Hrubesch verlost in Kooperation mit den Organisatoren der Cyclassics seine persönliche Prämie für den Gewinn der deutschen Meisterschaft mit dem HSV in der Saison 1981/82. Damals konnten die Hamburger Profis zwischen einem Rennrad und einem Farbfernseher wählen – der Kapitän entschied sich für das Rad, mit dem er später einige Male an den Cyclassics teilnahm. „Ich freue mich, wenn ich mit der Aktion Sportfans dazu animieren kann, sich für die Cyclassics anzumelden“, sagt Hrubesch. „Mit der Verlosung des Rennrads haben wir noch ein Bonbon für alle, die noch mit der Anmeldung hadern.“ Alle Informationen zur Verlosung: www.velothon.com/de-de/events/hamburg-cyclassics/das-event/gewinnspiel.aspx#axzz4eas3GECb

HSV-Idol Horst Hrubesch verlost sein Rennrad, das er 1982 als Meisterprämie erhielt.

Warum tun sich neue Spieler nach ihrem Wechsel zum HSV häufig schwer? Mergim Mavraj hat dafür auch eine interessante Erklärung. „Der HSV ist einfach ein krasser Verein. Beckenbauer hat dieses Trikot getragen, Seeler, Hrubesch – große Idole für den gesamten deutschen Fußball“, sagte der 30-Jährige dem „Kicker“ und fügte hinzu: „Die Größe eines Klubs bedeutet aber eben immer auch Druck. Es ist eine Typenfrage, ob man dem gewachsen ist.“ Der albanische Nationalspieler geht davon aus, dass es ihm gelingen wird, seine zuvor in Köln gezeigte Qualität auch für den HSV aufzubieten. „Jeder individuell noch so starke Spieler ist abhängig davon, wie der Verein und die Gruppe funktionieren. Und genau in der Hinsicht habe ich ein gutes Gefühl. Es kehrt grad Ruhe in Hamburg ein, die Mannschaft harmoniert, das sind wichtige Voraussetzungen.“

Hansi Flick hat seinen Posten als DFB-Sportdirektor überraschend aufgegeben. Vorläufig übernimmt HSV-Legende und Ex-U21-Coach Horst Hrubesch die Aufgaben des ehemaligen Assistenten von Bundestrainer Joachim Löw, teilte der DFB am Montag mit. „Hansi Flick hat in den vergangenen Jahren ausgezeichnete Arbeit geleistet und den Bereich sehr gut aufgestellt“, sagte Hrubesch, der zuletzt die Olympia-Auswahl zu Silber in Rio geführt hatte. „Eine wichtige Aufgabe in den kommenden Monaten wird für uns alle sein, gemeinsam gute Voraussetzungen für die anstehende U 21-EM und den Confed-Cup zu schaffen. Außerdem wird mein Fokus auf einer erfolgreichen Teilnahme an der U 19-Europameisterschaft in Georgien sowie der U 20-Weltmeisterschaft in Südkorea liegen.‘

HSV-Legende Horst Hrubesch (65) wird seinem früheren Verein in näherer Zukunft nicht helfen. „Es hat informative Gespräche gegeben und von mir die klare Aussage, dass ich in dieser Konstellation nicht zur Verfügung stehe. Ich leide mit dem HSV. Ich glaube aus der Entfernung immer wieder festgestellt zu haben, dass es zwischen Präsidium, Manager und Trainer meist nie so funktioniert hat, wie man sich das vorstellt“, sagte Hrubesch bei Sky Sport News HD: „Ich vermisse beim HSV die Einheit und deshalb wird es höchste Zeit aufzuhören, laufend die Trainer zu wechseln. Es wird Zeit eine Einheit zu sein und nach außen klar darzustellen, was man eigentlich will.“

Nach der Entlassung von Bruno Labbadia hätten sich viele Fans über Horst Hrubesch als neuen HSV-Trainer gefreut. Doch die Klub-Legende spielte in den Planungen von Vorstands-Boss Dietmar Beiersdorfer keine Rolle. Markus Gisdol erhielt den Zuschlag. Dabei könnte sich Hrubesch durchaus ein Engagement in der Bundesliga vorstellen. „Warum nicht? Sag niemals nie ist mein Motto. Es kommt auf die Anfragen an. Ich bin da aber ganz entspannt“, betonte der 65-Jährige in der „Bild“ und äußerte sich auch zum Labbadia-Aus beim HSV: „Bruno ist erfahren, kennt die Mechanismen in unserem Geschäft. Er musste für viele Missstände im Verein den Kopf hinhalten.“ Zum Zeitpunkt der Entlassung sagte Hrubesch: „Den habe ich nicht verstanden. Für Gisdol wäre es leichter gewesen, wenn er in der Länderspielpause nach dem Hertha-Spiel begonnen hätte. Dann hätte er mehr Zeit bis zum ersten Spiel gehabt.“

Mit der deutschen Auswahl holte Horst Hrubesch bei den Olympischen Spielen in Rio Silber. Danach beendete er seine Tätigkeit als Trainer der U21. Über ein sein endgültiges Karriereende wurde viel spekuliert, auch über eine mögliche Rückkehr zum HSV. Doch was macht das einstige Kopfball-Ungeheuer in Zukunft? Darüber haben wir mit ihm gesprochen …