In dieser Tabelle steht der HSV an erster Stelle, könnte darauf aber gut verzichten: Das 1:2 am Sonnabend gegen Bayer Leverkusen war die 200. Heimniederlage der Bundesliga-Geschichte. Auf den weiteren Plätzen folgen der VfB Stuttgart (193), der 1. FC Köln (189), Eintracht Frankfurt (188) und der SV Werder (176). Am Sonnabend könnten die Hamburger dafür sorgen, dass Bremen etwas näher heranrückt.

Jetzt ist sogar schon RB Leipzig beliebter als der HSV. Das hat das Portal YouGov anhand einer Umfrage unter fußballinteressierten Personen in Deutschland ab 14 Jahren ausgewertet. Der HSV steht demnach mit 3,7 Prozent auf dem fünften Platz, RB Leipzig und Köln landeten mit jeweils 4,2 Prozent auf Platz drei und vier. Die Beliebtheitstabelle führt Bayern München (17,9 Prozent) vor dem BVB mit 15 Prozent an.

 

Er machte mit seinem Teffer zum zwischenzeitlichen 3:0 den Deckel drauf: Ausgerechnet Ex-HSV-Spieler Ahmet Arslan traf im Pokal gegen „seine” Rothosen. Wie er sich während des Jubels fühlte, verriet der Kicker vom VfL Osnabrück nun transfermarkt.tv. „Nach außen bin ich ruhig geblieben, aber nach innen habe ich mich so gefreut wie ein kleines Tier, das ein Leckerli bekommt“, sagte Arslan und fügte an: „Ich habe extra nicht gejubelt, weil ich ein Hamburger Jung‘ bin. Ich habe dem HSV sehr viel zu verdanken.”

Nach der peinlichen Pokalklatsche beim VfL Osnabrück (1:3) kündigt Coach Markus Gisdol Konsequenzen an:  „Wir werden Einzelgespräche führen. Wenn ich im Verlauf der Woche merke, dass Spieler nicht mit 100 Prozent bei der Sache sind, werde ich sie nicht aufstellen und auch nicht in den Kader nehmen.“ Gisdol droht seinen Stars mit einem Platz auf der Tribüne!

Weiter fordert der 47-Jährige, dass die „Personalsituation schnellstens geklärt werden muss“ und nahm seine Spieler in die Pflicht: „Die Spieler haben alle Vertrag beim HSV und werden jeden einzelnen Tag bezahlt. Deshalb erwarte ich auch von allen hundertprozentigen Einsatz”

Die U13 des HSV hat den Pokalsieg knapp verpasst. Im Neunmeterschiessen unterlagen die Rothosen dem Rivalen vom FC St. Pauli mit 3:2. Zuvor stand es nach der regulären Spielzeit 1:1. Die Bubis können trotzdem stolz auf ihre Leistung sein!

Quelle: HSV/Twitter

Das Duell seiner Ex-Klubs wird sich Ivica Olic morgen im TV anschauen, er selbst kämpft Sonntag mit 1860 München in Heidenheim gegen den Abstieg in die Dritte Liga. Im Anti-Relegations-Duell in Hamburg setzt der Kroate auf die Gäste: „Die Qualität der Einzelspieler spricht für Wolfsburg. Der VfL wird Fußball spielen wollen und versuchen, mindestens ein Tor zu erzielen. Nach meinem Gefühl wird Wolfsburg diesen einen Punkt, den sie zur Rettung brauchen, holen“, sagte Olic der „Bild“ und erklärte, warum er nicht auf den HSV setzt: „Die vielen angeschlagenen Säulen des Teams machen mir Sorgen. Doch chancenlos sind die Hamburger nicht. Sie agierten gerade in der Rückrunde zu Hause gegen spielerisch starke Teams, wie es auch der VfL ist, beeindruckend erfolgreich.“ 

Er kann es doch noch. Treffen. Die Kern-Aufgabe eines Stürmers. An Tore werden sie gemessen. Natürlich auch Sven Schipplock, der im Sommer vom HSV nach Darmstadt verliehen wurde und zwei Jahre und vier Tage ohne Bude auskommen musste. Spott musste der 28-Jährige hinnehmen. Der Torlos-Stürmer war er. Bis gestern. Da netzte er beim 3:0 der „Lilien“, beendete seine Flaute, die am 25. April 2015 begonnen hatte. „Das hat an meinem Ego gekratzt, das ist nicht spurlos an mir vorbeigegangen“, räumte Schipplock ein. „Das war heute nicht nur ein Stein, der sich da gelöst hat, sondern ein ganzer Felsen.“ Die 98-Fans feierten den Stürmer mit „Schipplock’s on fire“-Gesängen. Auch in Hamburg hat man den Treffer der Leihgabe sicherlich wohlwollend beobachtet. Im Sommer kehrt er schließlich mit hoher Wahrscheinlichkeit zurück in den Volkspark.

Eine wirkliche Erklärung für das Debakel hatten die Spieler von Trainer Markus Gisdol nicht. Die 0:8-Pleite beim FC Bayern sprach schließlich für sich. Gisdol stellte klar: „Das schmerzt heute. Und es schmerzt auch zu Recht. Wir waren zu keiner Zeit ein angemessener Gegner für die Bayern.“