Jetzt ist sogar schon RB Leipzig beliebter als der HSV. Das hat das Portal YouGov anhand einer Umfrage unter fußballinteressierten Personen in Deutschland ab 14 Jahren ausgewertet. Der HSV steht demnach mit 3,7 Prozent auf dem fünften Platz, RB Leipzig und Köln landeten mit jeweils 4,2 Prozent auf Platz drei und vier. Die Beliebtheitstabelle führt Bayern München (17,9 Prozent) vor dem BVB mit 15 Prozent an.

 

Er machte mit seinem Teffer zum zwischenzeitlichen 3:0 den Deckel drauf: Ausgerechnet Ex-HSV-Spieler Ahmet Arslan traf im Pokal gegen „seine” Rothosen. Wie er sich während des Jubels fühlte, verriet der Kicker vom VfL Osnabrück nun transfermarkt.tv. „Nach außen bin ich ruhig geblieben, aber nach innen habe ich mich so gefreut wie ein kleines Tier, das ein Leckerli bekommt“, sagte Arslan und fügte an: „Ich habe extra nicht gejubelt, weil ich ein Hamburger Jung‘ bin. Ich habe dem HSV sehr viel zu verdanken.”

Nach der peinlichen Pokalklatsche beim VfL Osnabrück (1:3) kündigt Coach Markus Gisdol Konsequenzen an:  „Wir werden Einzelgespräche führen. Wenn ich im Verlauf der Woche merke, dass Spieler nicht mit 100 Prozent bei der Sache sind, werde ich sie nicht aufstellen und auch nicht in den Kader nehmen.“ Gisdol droht seinen Stars mit einem Platz auf der Tribüne!

Weiter fordert der 47-Jährige, dass die „Personalsituation schnellstens geklärt werden muss“ und nahm seine Spieler in die Pflicht: „Die Spieler haben alle Vertrag beim HSV und werden jeden einzelnen Tag bezahlt. Deshalb erwarte ich auch von allen hundertprozentigen Einsatz”

Die U13 des HSV hat den Pokalsieg knapp verpasst. Im Neunmeterschiessen unterlagen die Rothosen dem Rivalen vom FC St. Pauli mit 3:2. Zuvor stand es nach der regulären Spielzeit 1:1. Die Bubis können trotzdem stolz auf ihre Leistung sein!

Quelle: HSV/Twitter

Das Duell seiner Ex-Klubs wird sich Ivica Olic morgen im TV anschauen, er selbst kämpft Sonntag mit 1860 München in Heidenheim gegen den Abstieg in die Dritte Liga. Im Anti-Relegations-Duell in Hamburg setzt der Kroate auf die Gäste: „Die Qualität der Einzelspieler spricht für Wolfsburg. Der VfL wird Fußball spielen wollen und versuchen, mindestens ein Tor zu erzielen. Nach meinem Gefühl wird Wolfsburg diesen einen Punkt, den sie zur Rettung brauchen, holen“, sagte Olic der „Bild“ und erklärte, warum er nicht auf den HSV setzt: „Die vielen angeschlagenen Säulen des Teams machen mir Sorgen. Doch chancenlos sind die Hamburger nicht. Sie agierten gerade in der Rückrunde zu Hause gegen spielerisch starke Teams, wie es auch der VfL ist, beeindruckend erfolgreich.“ 

Er kann es doch noch. Treffen. Die Kern-Aufgabe eines Stürmers. An Tore werden sie gemessen. Natürlich auch Sven Schipplock, der im Sommer vom HSV nach Darmstadt verliehen wurde und zwei Jahre und vier Tage ohne Bude auskommen musste. Spott musste der 28-Jährige hinnehmen. Der Torlos-Stürmer war er. Bis gestern. Da netzte er beim 3:0 der „Lilien“, beendete seine Flaute, die am 25. April 2015 begonnen hatte. „Das hat an meinem Ego gekratzt, das ist nicht spurlos an mir vorbeigegangen“, räumte Schipplock ein. „Das war heute nicht nur ein Stein, der sich da gelöst hat, sondern ein ganzer Felsen.“ Die 98-Fans feierten den Stürmer mit „Schipplock’s on fire“-Gesängen. Auch in Hamburg hat man den Treffer der Leihgabe sicherlich wohlwollend beobachtet. Im Sommer kehrt er schließlich mit hoher Wahrscheinlichkeit zurück in den Volkspark.

Eine wirkliche Erklärung für das Debakel hatten die Spieler von Trainer Markus Gisdol nicht. Die 0:8-Pleite beim FC Bayern sprach schließlich für sich. Gisdol stellte klar: „Das schmerzt heute. Und es schmerzt auch zu Recht. Wir waren zu keiner Zeit ein angemessener Gegner für die Bayern.“

Trainer Markus Gisdol Hamburg, 18.11.2016, Fussball, Hamburger SV, Pressekonferenz

Am Sonntag (15.30 Uhr) kommt es in Darmstadt zum absoluten Abstiegskracher. Der HSV muss am Böllenfalltor unbedingt den ersten Saisonsieg einfahren, sonst schwinden die Chancen auf den Klassenverbleib erheblich. Coach Markus Gisdol sprach in der Pressekonferenz über…

Wintertransfers und Sportchefsuche: Aktuell ist ja Didi mein Ansprechpartner. Wir machen das aktuell zusammen. Das ist eine enge Zusammenarbeit. Uns ist klar, was wir brauchen. Das läuft momentan rund, alle Maßnahmen wurden in die Wege geleitet.

Spahic und Cleber: Ich rechne nicht mit einer Rückkehr von Cleber. Bei Spahic bin ich mir nicht ganz sicher. Da müssen wir aber noch abwarten. Wir haben glücklicherweise noch viel Zeit. Ekdal ist wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. Die Tage hat er gut überstanden. Das ist sehr erfreulich für uns. Albin ist ein wichtiger Spieler.

Ziele in Darmstadt: Es wäre schön, wenn wir uns für den Aufwand angemessen belohnen und auch mal einen Dreier einfahren. Müssen unseren Trend fortsetzen. Das oberste Ziel sind drei Punkte.

Chance sich zu befreien: Wir haben einen Endspurt bis Weihnachten. Ob die anderen Teams gegeneinander spielen, darf uns nicht interessieren.

Rückkehr von Bobby Wood: Bin froh, dass wir eine weitere Alternative haben. Bobby hat gut trainiert, er konnte seine Verletzung auskurieren. Es freut mich, dass wir einen Spieler mehr zur Verfügung haben. Ob er von Anfang an spielt, möchte ich offen lassen.

Endspiel in Darmstadt: Darmstadt darf man nicht unterschätzen. Davor warne ich. Sie haben acht Punkte und sie haben sich vor der Saison den Nichtabstieg als oberstes Ziel gesetzt. Jedes Spiel am Böllenfalltor war extrem eng. Da müssen wir wach sein. Wir wollen dort punkten, aber es ist wichtig, nicht den Fehler zu begehen und Darmstadt zu unterschätzen.

Eindrücke aus der Trainingswoche: Haben die erste Einheit verwendet um das Bremen-Spiel aufzuarbeiten. Können einige Dinge noch besser machen, aber ich habe viele positive Ansätze gesehen. Wichtig für uns, dass wir uns auf Darmstadt länger vorbereiten können. Darmstadt spielt anders, es wird viel auf den zweiten Ball ankommen, der Ball ist viel in der Luft. Darauf müssen wir uns einstellen. Ich sehe, dass wir uns auf einem guten Weg befinden, müssen den Kampf annehmen. Wichtig ist, dass wir unser Spiel durchdrücken.