Mit seinem Siegtreffer beim 3:2 gegen Schalke hauchte Aaron Hunt dem HSV neues Leben ein. Trotz fünf Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz herrscht auch bei den Profis wieder Hoffnung. „Natürlich war es wichtig, dass wir wieder mal gewonnen haben. Es war ein erster kleiner Schritt. Aber ich habe schon vorher gesagt, wir müssen einmal gewinnen, dann sieht es wieder anders aus. Die Mannschaften vor uns siegen auch nicht Woche für Woche. Wir müssen jetzt eine Serie starten. Dann bin ich mir sicher, dass wir Mainz – oder einen anderen Klub – einholen können“, sagte Hunt der „Bild“. Zu seiner sportlichen Zukunft erklärte der 31-Jährige, dessen Vertrag ausläuft: „Momentan ist es schwer zu sagen. Richtig konkrete Gedanken habe ich mir noch nicht gemacht. Es ist auch nicht so, dass es mich täglich beschäftigt. Ich schaue, was passiert.“

Matchwinner Aaron Hunt sagte nach dem Spiel bei Sky: „Ich habe den Ball vor den Fuß bekommen und dann aus guter Position einfach draufgehalten. Da gehört natürlich auch Glück dazu. Wir waren heute die bessere Mannschaft, wir waren einfach dran. Die Hoffnung auf den Klassenerhalt ist da. Wir glauben dran. Der Dreier zeigt, dass wir noch da sind.“

Wahnsinn im Volkspark! Dank Aaron Hunts Hammer hat der HSV im dritten Spiel unter Trainer Christian Titz den ersten Sieg gefeiert und wieder Hoffnung im Abstiegskampf. Der Offensivmann erzielte beim 3:2 (1:1)-Sieg gegen Schalke 04 in der 84. Minute den Siegtreffer für die Hamburger, die vom letzten auf den 17. Tabellenplatz vorrückten. Der HSV verkürzte den Rückstand auf den FSV Mainz 05 auf dem Relegationsplatz auf fünf Punkte. Vor Hunt hatten Filip Kostic (17.) und Lewis Holtby (52.) für den HSV getroffen. Naldo (9.) und Guido Burgstaller (63.) erzielten die Tore für die Gäste aus Gelsenkirchen.

HSV-Trainer Christian Titz sagte vor dem Spiel bei Sky: „Der Blick geht heute nicht auf die anderen Teams im Abstiegskampf. Entscheidend ist, was wir heute auf den Platz bringen. Wir haben eine gute Trainingswoche gehabt. Wir dürfen Schalke nicht ins offene Messer laufen. Aber man darf ihnen auch nicht zu lange den Ball geben.“