Die Hoffnung auf eine Verpflichtung von U21-Europameister Marc-Oliver Kempf ist ohnehin nur noch gering. Nun aber ist das Feld der interessierten Vereine erneut größer geworden. Nach Informationen der „Bild“-Zeitung ist Kempf auch beim VfB Stuttgart ein Thema. Ob die Schwaben aber bereit sind, die vom SC Freiburg geforderte zweistellige Millionensumme für den 22-jährigen Innenverteidiger auf den Tisch zu legen, ist offen.

Jetzt ist es offiziell! Der HSV hat Bjarne Thoelke vom Karlsruher SC verpflichtet. Der 25-jährige Innenverteidiger unterschrieb nach bestandenem Medizincheck einen Vertrag bis 2018. „Bjarne ist ein physisch starker Spieler, den ich noch sehr gut aus meiner Zeit in Karlsruhe kenne. Er ist eine sinnvolle Verstärkung für unseren Defensivbereich, allen voran für die Innenverteidigung. Wir trauen ihm die 1. Bundesliga absolut zu und begrüßen ihn herzlich beim HSV“, erklärte Sportchef Jens Todt. Beim HSV erhält er die Rückennummer 22.

HSV-Sportchef Jens Todt (l.) mit Zugang Bjarne Thoelke. (Foto: Twitter/HSV)

Markus Gisdol kennt und schätzt ihn. Daher erscheint es nur logisch, dass auch Ermin Bicakcic (26) ein Kandidat ist, wenn es um die Frage geht, welche Innenverteidiger in der Winterpause den HSV noch verstärken können. Stand heute gibt es aber keinen Kontakt mit dem 15-fachen bosnischen Nationalspieler. „Es gibt keine Anfrage des HSV an uns oder an die TSG Hoffenheim“, teilten Bicakcics Berater der Sport Business AG der MOPO auf Nachfrage mit. „Ermin hat seinen Vertrag in Hoffenheim gerade verlängert. Wir gehen daher momentan davon aus, dass er auch in Hoffenheim bleibt. Sollte es von Seiten des Vereins eine andere Planung geben, müsste der HSV auf die TSG zukommen.“

HSV-Trainer Gisdol hat von Juli 2014 bis Oktober 2015 als Hoffenheimer Coach mit Bicakcic zusammengearbeitet. Bicakcic hatte seinen Vertrag beim Tabellenfünften der Bundesliga erst am 23. September bis 2020 verlängert, seinen Stammplatz aber zuletzt verloren.

Angelt sich der HSV im Winter ein Holland-Juwel? Wie „NDR 90,3“ berichtet, beschäftigt sich der Dino  20-jährigen Jerry St. Juste. Juste kickt für den SC Heerenveen und soll bereits schon im Sommer auf der Liste der Hamburger gewesen sein. In Heerenveen hat der Innenverteidiger noch Vertrag bis 2018. Im Sommer sagte der Kicker dem TV-Sender „Fox Sports“: „Letztlich konnten sich die beiden Klubs nicht einigen. Ich hatte ein sehr gutes Gefühl beim HSV. Wenn es Interesse an dir gibt, dann spricht man mit einem Verein. Es schien mir ein guter Schritt zu sein. Das wichtigste ist, dass man Spielminuten bekommt. Und ich hatte das Gefühl, dass ich die dort bekomme.“ Vielleicht jetzt im Winter?