Der VfL Wolfsburg will seine bislang so verkorkste Hinrunde mit einem Sieg gegen den HSV beenden. „Wir brauchen uns nicht verstecken, kleiner machen als wir sind oder den HSV stark zu reden“, sagt Trainer Valérien Ismaël: „Der HSV hat natürlich auch einen guten Jahresabschluss gehabt. Hamburg schaltet sehr schnell um und hat mit Müller und Kostic extrem schnelle Flügelspieler.“ Besonders setzt der Wölfe-Coach auf seinen neuen Zehner: „Yunus Malli ist sofort startbereit und kann mit seiner Spielintelligenz den Unterschied machen.“

Wird der HSV-Retter zum Konkurrenten im Abstiegskampf? Laut „Wolfsburger Allgemeinen Zeitung“ beschäftigt sich der VfL mit Bruno Labbadia. Momentan ist Valérien Ismaël Interimscoach der Wolfsburger. Doch Manager Klaus Allofs hat bestätigt, dass man sich mit anderen Kandidaten beschäftige. Am 25. September war Labbadia beim HSV entlassen worden. Sein Nachfolger Markus Gisdol ist in der Bundesliga noch ohne Sieg – und Tor.