Zweieinhalb Jahre nach dem Ende seiner Profi-Karriere hat Marcell Jansen heute sein Comeback gefeiert. Im Oberliga-Duell zwischen der „Dritten“ des HSV und Teutonia 05 wurde der 32-jährige Ex-Nationalspieler in der 76. Minute eingewechselt. Vor 254 Zuschauern gab es ein 2:4, Aytac Erman (56., 59., 81.) und Andre Müller (90.+1) für die Gäste sowie Damian Ilic (70.) und Michael Ulbricht (80.) trafen. Nach seiner Hereinnahme drehte Jansen direkt auf, hätte fünf Minuten vor dem Ende fast für den Ausgleich gesorgt. Sein Kopfball strich aber knapp am Tor vorbei.

Zweieinhalb Jahre nach seinem Karriereende feiert Marcell Jansen heute sein Comeback. Allerdings muss sich der 32-jährige Ex-Nationalspieler zunächst einmal mit der Reservisten-Rolle beim HSV III begnügen. Vielleicht kommt er ja als Joker gegen Teutonia 05 zum Einsatz.

Die Dritte des HSV kämpft in der Oberliga Hamburg gegen den Abstieg. Doch mit Marcell Jansen holte sich das Team für die zweite Saisonhälfte prominente Verstärkung. Der Ex-Nationalspieler nahm im der vergangenen Woche an drei Trainingseinheiten mit der Mannschaft teil und steht heute (20 Uhr, Ochsenzoll) im Duell mit dem Tabellenzweiten Teutonia 05 erstmals im Kader des Trainergespanns Marcus Rabenhorst und Christian Rahn.

Der frühere Nationalspieler Marcell Jansen feiert morgen (20 Uhr, Ochsenzoll) sein Comeback. Zweieinhalb Jahre nach seinem Karriereende steht er gegen Teutonia 05 erstmals im Kader der Oberliga-Truppe des HSV. „Ich war sehr positiv überrascht. Die Mannschaft, das Trainerteam, die Trainingsformen und -übungen haben mich sehr beeindruckt. Man wird richtig gefordert, das ist wirklich ein sehr hohes Niveau. Mit den Jungs macht es richtig Spaß und ich bin überzeugt, dass wir es mit unserem Teamgeist schaffen werden, die Klasse zu halten“, sagte Jansen. Auch Schatzmeister Dr. Ralph Hartmann, der einen großen Anteil an der Rückkehr des Ex-Profis hat, sieht das Comeback positiv für den gesamten Verein: „Marcell engagiert sich schon seit längerer Zeit im HSV e.V., ist Mitglied in diesem Verein und wird auch in Zukunft viel bewirken können. Wir gewinnen mit ihm nicht nur einen tollen Fußballer, sondern auch einen super Typen.“

Der neue HSV-Aufsichtsrat steht! Mit dabei sind nach der heutigen Hauptversammlung der HSV Fußball AG: Michael Krall (Vorsitzender), Felix Goedhart, Ex-Profi Marcell Jansen, Max-Arnold Köttgen und Dr. Andreas C. Peters sowie Jens Meier als Präsident des HSV e. V. . „Die Aktionäre haben uns heute ihr Vertrauen ausgesprochen. Wir sind uns der Bedeutung der Aufgabe bewusst und beginnen morgen mit der Arbeit“, sagte Rats-Boss Krall. Meier wird als sein Stellvertreter fungieren. Die Kontrolleure sind für fünf jahre gewählt worden. Meier dankte den ausgeschiedenen Aufsichtsräten Karl Gernandt, Dieter Becken und Bernd Bönte für ihr geleistetes Engagement.

Der neue Aufsichtsrat der HSV Fußball AG: Marcell Jansen, Dr. Andreas C. Peters, Jens Meier, Max-Arnold Köttgen, Michael Krall und Felix Goedhart (v.l.) (Foto: HSV Fußball AG)

Zweieinhalb Jahre nach seinem Rücktritt vom Profifußball kehrt Marcell Jansen auf den Platz zurück. Der 32-jährige Ex-Nationalspieler kickt in der Rückrunde für die Dritte des HSV in der Oberliga. „Ja, es ist richtig. Er wird einen Spielerpass bei uns bekommen, sodass die Möglichkeit da ist, wenn’s die Zeit bei ihm zulässt, dass er uns auch in Liga-Spielen zur Verfügung steht“, bestätigte Team-Manager Milenko Mutabdzija dem Online-Portal „fussifreunde.de“. Jansen brennt darauf, der Truppe von Trainer Marcus Rabenhorst im Abstiegskampf zu helfen: „Mir hat dieses Mannschaftsgefühl schon ein bisschen gefehlt und auch einfach dieser Zwang, regelmäßig zu trainieren“, sagte Jansen und erklärte: „Ich habe die Mannschaft kennengelernt, mal so eine Art Testphase gemacht – und ich finde, das ist eine richtig gute Truppe mit einem guten Trainerteam. Die Jungs gehen halt alle noch normal arbeiten und das finde ich so cool, weil‘s genau der Fußball ist, wie ich ihn liebe. Deshalb bin ich jetzt hier so ein bisschen hängengeblieben und kann das mit meinem Berufsleben gut kombinieren – und vor allem aus dem Bereich sogar noch unterstützen.“