Leipzigs Trainer Ralph Hasenhüttl und seine Spieler ärgerten sich, auch die Konkurrenz im Abstiegskampf – allen voran Werders Max Kruse – schäumte vor Wut. Aber warum zählte das Tor von Filip Kostic, obwohl die TV-Bilder belegten, dass der HSV-Angreifer beim 1:1 mit der Fußspitze im Abseits stand? Ganz einfach: Den Video-Assistenten in Köln steht die Linie auf dem Bildschirm gar nicht als Hilfsmittel zur Verfügung, sie können bei so knappen Entscheidungen wie im Fall Kostic also nicht eingreifen. Gestern davon betroffen: Robert Kampka (Mainz) und Martin Petersen (Stuttgart).

Der DFB hat Dr. Robert Kampka als Schiedsrichter für die Partie des HSV am Sonntag bei Bayer Leverkusen angesetzt. Der 35-jährige Mediziner aus Görlitz leitete bislang ein Spiel mit Hamburger Beteiligung, nämlich das 0:4 gegen RB Leipzig am 17. September 2016. Auch Leverkusen hat bislang keine positiven Erinnerungen an Referee Kampka, die Werkself verlor am 8. April in Leipzig mit 0:1.