Markus Gisdol verabschiedet sich mit Wehmut vom HSV. „Ich habe sehr gern für den HSV, mit dieser Mannschaft und mit den Menschen in diesem Verein gearbeitet. Es war eine sehr intensive Zeit“, ließ der Ex-Trainer nach seiner Entlassung mitteilen. Mit Blick auf den Abstiegskampf meinte der Coach, dessen Vertrag 2019 laufen sollte: „Der Klub steht vor großen Herausforderungen. Hierfür wünsche ich den Verantwortlichen das nötige Glück. Die Mannschaft kann es auch diese Saison wieder schaffen. Davon bin ich total überzeugt.“ Gisdol hatte den Dino in der vergangenen Saison aus fast aussichtsloser Position vor dem Abstieg gerettet.

Foto: dpa

Am Sonnabend wird er endlich erwachsen. Fiete Arp feiert im Trainingslager in Jerez de la Frontera seinen 18. Geburtstag. Mit Blick auf die Rückrunde läuft der Stürmer schon heiß. Er weiß allerdings: „Den HSV allein zu retten, ist utopisch. Wie müssen alle gemeinsam das Ziel verfolgen. Mein persönliches Ziel ist es, einen größtmöglichen Teil zum Klassenerhalt beizutragen.“

Die Schäden im Volksparkstadion nach dem Sturm der Fans in den Innenraum halten sich Grenzen. Nach ersten Kontrollen des Stadionmanagements muss mit rund 1000 Euro für den Ersatz eines demontierten Tores gerechnet werden. Über beschädigte Banden gibt es noch keinen exakten Überblick. Herausgerissene Rasenteile werden notdürftig ersetzt, damit demnächst der Sponsoren-Cup wie geplant ausgetragen werden kann. Für die nächste Saison ist ohnehin die Erneuerung des kompletten Rasens vorgesehen.