Mit Fiete Arp und Tatsuya Ito haben es diese Saison gleich zwei Nachwuchs-Kräfte in den Profi-Kader geschafft. Doch das soll laut Bernhard Peters nur der Anfang sein. Der Nachwuchs-Boss sagte auf hsv.de: „Mit Stephan Ambrosius, Patric Pfeiffer, Josha Vagnoman, Tobias Knost, Marco Drawz oder auch Lenny Borges kommen sehr vielversprechende Spieler nach. Die müssen nur alle schön auf dem Teppich bleiben.“ Zu den Zielen sagte Peters: „Wir müssen den Konkurrenzdruck auf einzelne Positionen im Bundesligakader über unsere Perspektivspieler erhöhen. Wir sollten mittelfristig auch anstreben, mit der U21 in der 3. Liga zu spielen und mit der U17 und U19 in ein Halbfinale oder Endspiel einer deutschen Meisterschaft einzuziehen.“

Nach Fiete Arp soll ein weiterer 17-Jähriger beim HSV durchstarten. Abwehr-Allrounder Tobias Knost wurde heute mit einem Profivertrag bis 2020 ausgestattet. „Tobias hat eine tolle Entwicklung hingelegt und ist ein Leistungsträger in unserer U19. Zudem konnte er sein Potenzial und seine Dynamik schon im Training und in einigen Testspielen bei den Profis unter Beweis stellen“, sagte Sportchef Jens Todt über Knost, der im Sommer 2014 von TeBe Berlin nach Hamburg wechselte und seitdem die Jugendmannschaften des HSV durchlief.

HSV-Sportchef Jens Todt gratuliert Tobias Knost (r.) zum Profivertrag. (Foto: HSV)

Tolle Neuigkeiten aus dem Volkspark: Tobias Knost (17) hat seinen Vertrag beim HSV bis 2020 verlängert. Ab kommendem Sommer (1. Juli) wird sein bisheriges Arbeitspapier von einem Fördervertrag in einen Profikontrakt umgewandelt.

Der HSV absolviert heute um 16.30 Uhr ein Testspiel im Volkspark gegen den Hamburger Oberligisten SV Curslack-Neuengamme. Es gibt für Fans allerdings keinen öffentlichen Zugang. Hier bei HSV24 gibt es aber alle Infos zum Spiel. So startet die Gisdol-Elf:

Mickel, Diekmeier, Santos, Ambrosius, Knost, Hahn, Walace, Waldschmidt, Schipplock, Jung Ito

Auf der Bank: Pollersbeck, Vagnoman, Jatta, Drawz und Köhlert

Der Kader ist in der Länderspielpause dünn besetzt, daher hat Markus Gisdol auch heute wieder einige Nachwuchsspieler zum Profitraining eingeladen. Auf dem Platz dabei sind Mats Köhlert (19, Linksaußen), Stephan Ambrosius (18, Innenverteidiger), Tobias Knost (17, Rechtsverteidiger), Marco Drawz (18, Stürmer) und Josha Vagnoman (16, Rechtsverteidiger), der zuletzt bei der U17-WM in Indien gemeinsam mit Fiete Arp (17) zum Einsatz gekommen war.

So düster sich die Gegenwart auch gerade darstellt, der HSV bastelt zumindest an einer rosigen Zukunft. Nun einigten sich die Klub-Bosse mit den beiden Toptalenten Pa­tric Pfeif­fer (18) und To­bi­as Knost (17) auf die Fortsetzung der Zusammenarbeit. Abwehr-Kante Pfeif­fer, der 2013 vom Bramfelder SV zu den Rothosen wechselte, un­ter­schreibt laut „Bild“ für drei Jahre, Rechtsverteidiger Knost, der 2014 von Tennis Borussia Berlin nach Hamburg kam, für zwei Jahre. Beide wurden in Testspielen schon bei den Profis eingesetzt.

Die U19 des HSV hat sich nach dem 3:0 (2:0) beim Chemnitzer FC vorerst auf den zweiten Platz der Junioren-Bundesliga geschoben. Die Treffer für das Team von Trainer Daniel Petrowsky erzielten Marco Drawz und Tobias Knost, zudem unterlief den Hausherren ein Eigentor.

Neun Spieler fehlen dem HSV, da sie auf Länderspielreisen sind. Deswegen dürfen U21-Torjäger Törles Knöll (19, bereits fünf Regionalliga-Tore) sowie die U19-VerteidigerTobias Knost (17) und Patric Pfeiffer (18) bei den Profis mittrainieren. Sie werden auch alle beim Testspiel am Mittwoch gegen Strand 08 dabei sein. Ohne die verreisten Papadopoulos, Mavraj und van Drongelen hat der HSV gerade in der Abwehr im Trainingsbetrieb eine große Lücke.

Wer schießt das erste Tor der Saison beim Training? Die Entscheidung ist gefallen. Nachwuchs-Kicker Tobias Knost hat es gemacht. Allerdings so sicher nicht gewollt. Ein Eigentor zum Start. Hoffentlich ist da kein schlechtes Omen. 

Morgen Vormittag, nach einem gemeinsamen Frühstück im Volkspark, startet der HSV ins drei Tage lange Trainingslager nach Barsinghausen. Ob die angeschlagenen Albin Ekdal und Cléber mit an Bord sein werden, wird sich erst morgen früh klären. Dann werden sich Spieler, Trainerteam und Ärzte beraten, inwiefern beide Profis trainieren könnten – oder lieber ihre Reha-Maßnahmen in Hamburg weiter fortsetzen sollen. Mit in Barsinghausen dabei sind in jedem Fall die vier Youngster Tobias Knost, Jonas Behounek, Vasilije Janijicic und Oliver Oschkenat. Es fehlen die verletzten René Adler und Emir Spahic.