Der frühere Nationalspieler Thomas Strunz nimmt in seiner „Sport1“-Kolumne den HSV aufs Korn. „Dass die Hamburger nach dem Spiel den Schiedsrichtern die Schuld am Gegentor gaben, fand ich eine Frechheit. Die Situation vor dem Eigentor von Rick van Drongelen war knifflig, das stimmt. Und man kann darüber geteilter Meinung sein. Aber die HSV-Verantwortlichen müssen auch darüber reden, dass Bobby Wood sich vorher anstellt wie ein Anfänger – oder über das Zweikampfverhalten von Papadopoulos, das auch nicht in Ordnung war. Stattdessen wird über den Schiedsrichter diskutiert“, schreibt Strunz. Er fordert: „Die Hamburger sollen sehen, wie sie selber zu Punkten kommen und nicht auf anderen rumhacken.“ Und weiter: „Unglaublich auch, dass André Hahn sich nach der Partie hinstellt und sagt: ‚Wir sind der HSV, wir haben es immer geschafft.‘ Bevor ich so einen Unsinn erzähle, gebe ich gar kein Interview, dann gehe ich in die Kabine.“