In der Länderspielpause wird weiterhin fleißig im Volkspark trainiert. Besonders die Torhüter werden richtig durch die Mangel genommen. Christian Mathenia freut sich darüber. „Ich finde, dass man in einer Länderspielpause nochmal mehr draufpacken kann. Während des regulären Spielbetriebs muss man natürlich darauf achten, dass man am Wochenende nicht platt im Tor steht“, sagte er auf der Klubseite des HSV und sprach zudem über seine Rückkehr in seine Heimatstadt Mainz am kommenden Spieltag: „Das ist ein sehr besonderes Spiel für mich. Sehr viele Freunde von mir und meine komplette Familie werden da sein. Wir wollen aber letztendlich drei Punkte entführen.“

Dass es dann auch noch gegen seinen Ex-Kollegen René Adler geht, ist für Mathenia ein besonderes Highlight: „Ich habe mich gut mit ihm verstanden und da ist es auch normal, ab und zu eine SMS zu senden. Wenn ich dann mal wieder zuhause bin, werden wir uns mal auf einen Kaffee treffen.“  Dass es mit dem HSV auch punktetechnisch bald wieder bergauf geht, davon ist die Nummer eins des HSV überzeugt: „Ich glaube, die letzte Saison hat uns allen gezeigt, dass es nur geschlossen als Team funktioniert. So müssen wir es weiter angehen und dann werden wir auch wieder gemeinsam Tore schießen und punkten.“

Die zweite Länderspielpause der Saison steht an. Im Volkspark wird es in den nächsten Tagen wieder übersichtlich. Mit Mergim Mavraj, Kyriakos Papadopoulos, Albin Ekdal, Bobby Wood, Gotoku Sakai, Luca Waldschmidt, Sejad Salihovic, Vasilije Janjicic, Fiete Arp und Filip Kostic sind zehn HSV-Spieler unterwegs. Kostic wurde trotz seiner Verletzung vom serbischen Verband angefordert. Beim HSV sorgt das für Kopfschütteln, letztlich ist man aber machtlos. Immerhin: der niederländische Verband zeigte sich gesprächsbereiter. Rick van Drongelen, der zunächst auch nominiert war, darf in Hamburg bleiben.