Das war ein ziemlich unglaublicher Sonnabend für Marcus Berg. Der Ex-HSV-Angreifer, mittlerweile für Wüsten-Klub Al-Ain tätig, traf beim 8:0 der Schweden gegen Luxemburg gleich vier Mal. Damit katapultierte sich der 31-Jährige in den Bereich der Top-Torjäger des Kontinents. Mit nun acht Toren in acht Quali-Spielen belegt Berg den vierten Platz der europäischen WM-Qualifikations-Torschützenliste. Vor ihm liegen lediglich Cristiano Ronaldo (Portugal) und Robert Lewandowski (Polen/jeweils 15 Tore) sowie der Belgier Romelu Lukaku (zehn).

Herzliche Glückwünsche gehen nach Schweden – denn Ex-HSV-Stürmer Marcus Berg ist zum dritten Mal Vater geworden. Nach Jolie und Brüderchen Leonels brachte Bergs Ehefrau Josefine nun erneut einen gesunden Sohn zur Welt. „Unser Prinz ist da“, schrieb Josefine in ihrem Blog. Und: „Ohne Marcus hätte ich das alles nicht geschafft!“ Der Angreifer war extra von seinem Nationalteam zurück nach Athen gereist, wo er bei Panathinaikos unter Vertrag steht. Mittlerweile ist Berg zurück in Stockholm und trifft dort morgen mit Schweden zum Auftakt der WM-Qualifikation auf Holland.

Glückliche Eltern: Marcus Berg und seine Josefine. Foto: Witters

Glückliche Eltern: Marcus Berg und seine Josefine. Foto: Witters

War das die letzte Chance auf einen Titel in seiner Karriere? Mladen Petric, der diesmal nicht im Kader stand, musste verfolgen, wie Panathinaikos Athen im Viertelfinale aus dem griechischen Pokal flog. Nach dem 0:0 im Hinspiel gegen Atromitos Athen setzte es im Rückspiel ein 0:1. Ex-HSV-Angreifer Marcus Berg kam nach 65 Minuten ins Spiel, konnte aber auch nichts mehr retten.

Neben Jacques Zoua knipste am Sonnabend mit Marcus Berg ein weiterer Hamburger. Der Schwede erzielte das Siegtor zum 2:1 von Panathinaikos Athen im Derby bei Atromitos. Mladen Petric wurde nach 67 Minuten eingewechselt. Die beiden Ex-HSV-Angreifer belegen mit ihrem Team Rang zwei in Griechenland, fünf Zähler hinter Spitzenreiter Olympiakos Piräus.

Der Eine ist gerade zum HSV gewechselt, der Andere verließ ihn vor zwei Jahren – klar, dass es da reichlich Gesprächsstoff gibt. Ab kommender Woche können Albin Ekdal und Marcus Berg wieder ihre Erfahrungen austauschen, beide stehen im Aufgebot Schwedens für die EM-Qualifikationsspiele in Liechtenstein (9.10.) und gegen Moldawien (12.9.). Berg reist übrigens hochgradig erfolgreich an, belegt mit Panathinaikos Athen nach dem 1:0 gegen Platanias Tabellenrang zwei in Griechenland.