An der 0:4-Niederlage von Montpellier am Wochenende in Paris konnte auch er nichts ändern. Dennoch ist Nordi Mukiele derzeit in Frankreich in aller Munde. Der 20-jährige Außen- bzw. Innenverteidiger hat sich einen Stammplatz erarbeitet und seinen Marktwert laut transfermarkt.de auf sieben Millionen Euro gesteigert. Laut „L’Équipe“ haben diverse Vereine ihr Interesse am französischen U21-Nationalspieler hinterlegt. Darunter neben Chelsea, Marseille, Lyon und AS Rom auch RB Leipzig sowie der HSV. Mukiele (Vertrag bis 2022) soll allerdings zumindest bis zum Sommer in Montpellier bleiben wollen. Für den HSV wäre er ohnehin nur mit der Hilfe von Klaus-Michael Kühne zu bezahlen.

Montpelliers Nordi Mukiele (.) im Duell mit Layvin Kurzawa von Paris. (Foto: dpa)

Nachdem der bevorstehende Wechsel von Jerome Roussillon von HSC Montpellier zum HSV öffentlich wurde, scheinen die Franzosen den Preis noch einmal nach oben treiben zu wollen. Das Angebot der Hamburger über fünf Millionen Euro habe der Verein abgelehnt, berichtet „Midi Libre“ und zitiert Klub-Präsident Laurent Nicollin: „Wir verkaufen nicht!“ Nur ein Zug im Poker? Zuletzt stand der 24-jährige Linksverteidiger zweimal in Folge nicht im Kader, was für einen Verkauf spricht.

Jérôme Roussillon (24) im Fakten-Check: Der Linksverteidiger wurde in der Jugend des FC Sochaux ausgebildet und schaffte 2012 den Sprung zu den Profis. Drei Jahre später wechselte der 1,75 Meter große Franzose zu HSC Montpellier, kickte aber noch ein halbes Jahr auf Leihbasis für seinen Heimatklub. Der frühere Junioren-Nationalspieler absolvierte in der 97 Erstliga-Spiele (vier Treffer, sechs Tor-Vorlagen). In der laufenden Saison der Ligue1 stand Roussillon in den ersten beiden Partien in der Startelf und spielte durch, dann fehlte er zweimal im Kader. Sein Marktwert wird auf 3,5 Millionen Euro geschätzt.

Anfang August hatte die MOPO berichtet, dass der HSV den Franzosen Jérôme Roussillon unter Vertrag nehmen wollte. Auf Nachfrage bestätigten sowohl Berater Raphael Roncen als auch Sportchef Jens Todt die Gespräche, der 24-jährige Linksverteidiger erteilte Hamburg aber eine Absage. Laut „Bild“ hat er es sich nun anders überlegt und will HSC Montpellier doch Richtung HSV verlassen. Morgen soll Roussillon demnach den Medizincheck absolvieren. Als Ablöse werden fünf Millionen Euro genannt.

Johan Djourou steht offenbar vor einem Engagement beim französischen Erstligisten HSC Montpellier. Wie die Zeitung „Midi Libre“ berichtet, hat der Tabellen-15. der abgelaufenen Ligue-1-Saison dem Ex-Kapitän des HSV einen Vieresjahresvertrag angeboten. Das Arbeitspapier des 30-jährigen Schweizer Innenverteidigers in Hamburg war am 30. Juni ausgelaufen und nicht verlängert worden.

Noch ist er ohne neuen Verein. Das aber könnte sich für Johan Djourou in Kürze ändern. Der Ex-HSV-Kapitän, dessen Vertrag in Hamburg endet, steht ganz oben auf der Wunschliste des französischen Erstligaklubs HSC Montpellier. Djourou soll sich laut französischer Medienberichte bereits die Anlagen des Vereins angesehen haben, könnte einen Zweijahresvertrag unterschreiben. Zuletzt galt vor allem die englische Premier League als künftiges Ziel des Schweizers.

Beim HSV plant man nicht mehr mit Johan Djourou, der am 30. Juni auslaufende Vertrag wird nicht verlängert. Noch ist offen, wohin es den Innenverteidiger zieht. Laut der Zeitung „Midi Libre“ ist der französische Erstligist HSC Montpellier sehr an einer Verpflichtung des 30-jährigen Schweizers interessiert. Djourou ist ablösefrei.

In den vergangenen Wochen wurde in Frankreich berichtet, dass der algerische Nationalspieler Ramy Bensebaini vor einem Wechsel nach Hamburg stehe. Die Tageszeitung „Midi Libre“ schreibt von einem „seriösen Angebot“, das der HSV abgegeben habe. Die MOPO hat beim Liga-Dino nachgefragt: Der 21-jährige Verteidiger, zuletzt an den französischen Klub Montpellier verliehen, ist kein Thema im Volkspark.