Glatter Durchmarsch für den Nachwuchs des HSV! Die U17 setzte sich mit 3:0 beim SC Concordia durch, die U15 gewann bei HEBC mit 8:1, die U13 siegte mit 3:0 bei Vorwärts-Wacker und die U12 putzte den Rahlstedter SC mit 5:0. Allesamt stehen sie damit im Finale um den Hamburger Pokal.

Die Profis haben sich in den Urlaub verabschiedet, der Nachwuchs des HSV hat aber noch große Ziele vor sich: Gleich vier Teams kämpfen heute um den Einzug ins Hamburger Pokalfinale: Die U17 tritt beim SC Concordia (19 Uhr, Osterkamp) an, die U15 ist bei HEBC (18.30 Uhr, Tornquiststraße) zu Gast, die U13 spielt beim SC Vorwärts-Wacker (18.30 Uhr, Öjendorfer Weg) und die U12 empfängt den Rahlstedter SC (18.30 Uhr, Volkspark).

Mit Trainer Christian Titz in eine bessere Zukunft – so lautet zurzeit das HSV-Motto. Über seinen Weg von unten nach ganz oben sagt der 47-Jährige: „Ich bin froh, dass ich Bestandteil dieses Vereins sein darf. Es ist etwas ganz Außergewöhnliches, das nur wenigen vergönnt ist. Dazu dann auch noch dieser Weg, erst U17-Coach, dazu Individualtraining, danach die U21 und dann die Arbeit bei den  Profis. Da bleibt mir nur ein großer Dank an alle.“  Mit Blick auf die Zukunft fügt der Coach hinzu: „Ich finde, dass wir hier ein sehr interessantes Projekt gemeinsam mit vielen Leuten vor drei Jahren aufgebaut haben. Leider sind wir jetzt mit der ersten Mannschaft abgestiegen. Wenn man aber sieht, wie unsere verschiedenen Nachwuchsmannschaften die Saison beendet haben, dann sind das sehr gute Platzierungen. Ich glaube, wir haben von unten ein gutes Fundament geliefert, sodass wir dauerhaft die Profis mit guten Talenten beliefern können. Jetzt gilt es den letzten Übergangsschritt zu machen, damit wir noch mehr die Spielidee übertragen bekommen. Wir müssen ein gutes und stabiles Gebilde mit der ersten Mannschaft hinbekommen, dann können wir auch dort dauerhaft wieder erfolgreich sein.“

Der SV Nettelnburg/Allermöhe ist neuer Partner des HSV-Nachwuchses und gehört künftig mit dem MTV Treubund Lüneburg, dem TSV Eintracht Immenbeck, dem SV Eichede und dem TuS Hartenholm zu den fünf nationalen Kooperationsvereinen des Erstligisten. „Mit dem SVNA haben wir im Hamburger Osten einen starken Partner, der von dieser Kooperation genauso profitieren soll wie wir. Wir freuen uns auf die gemeinsamen Projekte“, sagte NLZ-Leiter Dr. Dieter Gudel. Und auch in Nettelnburg/Allermöhe ist man happy über die Einigung. „Wir sind sehr stolz, jetzt ein Teil dieser Kooperationsvereine zu sein. Wir können auch stolz darauf sein, dass es uns seit Jahren gelingt, guten und attraktiven Jugendfußball anzubieten. Die Arbeit aller Spieler und Verantwortlichen wird damit honoriert“, wird SVNA-Fußball-Abteilungsleiter Gerald Grassé auf der HSV-Homepage zitiert.

Puh, schwarzer Sonnabend für den Nachwuchs! Die U21 kassierte beim 1:4 in Braunschweig die erste Niederlage der Regionalliga-Saison. Die U16 verlor 1:2 beim VfL Osnabrück und die U15 unterlag bei Werder Bremen ebenfalls mit 1:2.