Trainer-Urgestein Peter Neururer (62) kennt sich aus im Abstiegskampf. Schließlich hat er sich im Verlauf seiner Karriere einen guten Ruf als „Feuerwehrmann“ erworben. Mit großer Spannung verfolgt der Fußball-Lehrer im Ruhestand die aktuelle Situation im Tabellenkeller. Für den Liga-Dino hat Neururer allerdings schon sieben Spieltage vor dem Saisonende keinerlei Hoffnung mehr: „Der HSV ist weg! Desolater kann man nicht sein“, so sein vernichtendes Urteil.

Heribert Bruchhagen wird seine Koffer in Jerez de la Frontera vorzeitig packen, am Sonntag ist der Vorstandsvorsitzende des HSV zu Gast im „Doppelpass“ bei Sport1. Dort trifft er auf Fredi Bobic, den Sportchef von Eintracht Frankfurt, sowie Thomas Strunz, Mario Basler, Peter Neururer und Ex-Boxer Axel Schulz. Moderiert wird die Sendung von Thomas Helmer.

Vor dem Duell am Sonnabend gegen den HSV herrscht große Unruhe im Umfeld von Schalke 04. Weil das Team vermutlich den internationalen Wettbewerb verpasst, kritisieren frühere Klub-Ikonen die aktuelle Führung. Nach Ex-Keeper Jens Lehmann prügelt nun auch der frühere Coach Peter Neururer auf Manager und Trainer ein: Neururer kritisiert vor diesem Hintergrund besonders die Personalpolitik der Gelsenkirchener, bei der Sportvorstand Christian Heidel und Trainer Markus Weinzierl für seinen Geschmack bislang kein gutes Gespür bewiesen haben. „In Freiburg (0:2, d. Red.) standen sieben Spieler auf dem Platz, die von Christian Heidel und Markus Weinzierl geholt wurden. Ich stelle mir da die Frage, ob das die richtigen Spieler sind“, so Neururer bei Sport1.