Nachdem klar war, dass sich der Transfer von Wunschstürmer Lukasz Teodorczyk (RSC Anderlecht) nicht realisieren lassen würde, fragte HSV-Sportchef Jens Todt laut „Sky Sports“ bei Newcastle United an, ob der serbische Angreifer Aleksandar Mitrovic auf Leihbasis zu bekommen sei. Doch das Interesse der Hamburger kam zu spät, er hatte sich bereits für einen anderen Verein entschieden: FC Fulham.

Schon vor der EM in Frankreich warb der HSV um Moussa Sissoko. Vereins-Boss Dietmar Beiersdorfer stand in Kontakt mit den Beratern des Mittelfeld-Abräumers, der mit Newcastle United aus der Premier League abgestiegen war. Doch Sissoko trumpfte groß auf, spielte sich auf die Wunschliste internationaler Topklubs – und der HSV war aus dem Rennen. Seinen Verein hat er aber noch nicht verlassen dürfen. „Newcastle verlangt 40 Millionen Euro. Ehrlich, sie übertreiben! Ich habe gerade mal 2 Millionen gekostet. Darum dauert der Wechsel“, zitiert ihn „L’Equipe“.

Der Traum des HSV, Moussa Sissoko zu verpflichten, ist endgültig vorbei. Für Frankreichs EM-Star ruft Newcastle United mittlerweile angeblich satte 41 Millionen Euro Ablöse auf – und selbst wenn es zehn Millionen weniger sein sollten, für Hamburg ist das unrealistisch. Bitter: Vor der EM war man beim HSV mit Sissokos Beratern in aussichtsreichen Gesprächen gewesen. 

Der vom HSV umworbene französische Nationalspieler Moussa Sissoko will erst nach der EM eine Entscheidung über seine sportliche Zukunft machen. Der Abstieg seines Klubs Newcastle United mache ihn noch immer traurig, aber: „Ich nehme mir nach der Euro die Zeit, darüber nachzudenken. Jetzt denke ich nicht über meine Zukunft auf Vereinsebene nach. Und das meine ich aufrichtig“, sagte der Mittelfeld-Antreiber, der am Donnerstag mit der Equipe Tricolore im Halbfinale auf Deutschland trifft.

Die französische Sport-Tageszeitung „L’Équipe“ berichtete gestern, dass der HSV ein Angebot über zwölf Millionen Euro für Moussa Sissoko vom Premier-League-Absteiger Newcastle United abgegeben habe. Die MOPO-Recherche ergab, dass der 26-jährige EM-Star tatsächlich auf der Wunschliste der Hamburger steht und das Interesse an einer Verpflichtung in Gesprächen mit dem Berater des Franzosen auch schon formuliert wurde. Ein offizielles Angebot hat es von HSV-Seite aber bislang noch nicht gegeben. 

Das französische Sport-Tageszeitung „L’Equipe“ berichtet, dass der HSV ein Angebot über zwölf Millionen Euro für Moussa Sissoko abgegeben hat. Der EM-Teilnehmer steht bis 2019 in England bei Newcastle United unter Vertrag, will seinen Klub nach dem Abstieg aus der Premier League aber verlassen. In der abgelaufenen Saison absolvierte der 26-jährige und 1,87 Meter große Mittelfeld-Antreiber 37 Ligaspiele (ein Treffer, acht Torvorlagen) für Newcastle. Nach der Einigung mit Investor Klaus-Michael Kühne stehen dem HSV in diesem Sommer etwa 25 Millionen Euro zur Verstärkung des Kaders zur Verfügung.

Im EM-Auftaktspiel gegen Rumänien wurde Moussa Sissoko (r.) kurz vor Schluss eingewechselt. (Foto: Witters)

Seit Marcelo Díaz Anfang der Woche öffentlich über seine Reservisten-Rolle in Hamburg klagte und seinen Abschied im Winter ankündigte, wird heftig spekuliert, wohin es den Mittelfeld-Strategen ziehen könnte. Chilenische Medien berichten, dass ausgerechnet Nordrivale Werder Bremen um den HSV-Retter wirbt. Zudem sollen der englische Premier-League-Klub Newcastle United und der brasilianische Verein Flamengo Rio de Janeiro heiß auf Díaz sein.  

 

Das Transferfenster in der Bundesliga ist seit gestern, 18 Uhr, geschlossen. Aber in England geht der Spaß noch bis heute weiter. Hier im Ticker hatten wir exklusiv vermeldet, dass Newcastle United ein Angebot für HSV-Stürmer Pierre-Michel Lasogga vorbereite. Laut „Daily Mail“ ist nun tatsächlich eine Offerte über 9,5 Millionen Euro eingegangen. Angeblich sei der HSV aber erst bei einer Ablöse von 14 Millionen Euro bereit, Lasogga abzugeben. Es bleibt also spannend… 

Wie die MOPO aus Beraterkreisen erfuhr, denkt der englische Premier-League-Klub Newcastle United darüber nach, dem HSV ein Angebot für Pierre-Michel Lasogga zu unterbreiten. Die Verantwortlichen der „Magpies“ haben sich demnach schon erkundigt, ob der Stürmer zu haben sei. Da müsste schon eine Summe im Bereich von zehn Millionen Euro aufgerufen werden, um den HSV zum Nachdenken zu bringen.