Trainer Markus Gisdol haderte nach dem 1:2 gegen Eintracht Frankfurt mit dem Spielverlauf. „Wir haben eine gute Anfangsphase von uns gesehen“, sagte er. „Mit einem einfachen Fehler zum 1:1 lassen wir uns aber aus dem Tritt bringen und haben den Faden dann verloren. Wir hatten da eine Phase, die wir uns nicht erlauben können und die wir auch zuletzt nicht hatten. Diese 20 Minuten kannst du dir nicht erlauben und ich erwarte, dass Spieler in solchen Phasen die Verantwortung übernehmen. Wenn man dann in der zweiten Halbzeit keine Tore macht, dann hat man keine Punkte. Und wir brauchen Punkte.“

Heribert Bruchhagen war nach dem 1:2 gegen seinen Ex-Klub Eintracht Frankfurt schwer enttäuscht. Vor allem der krasse Leistungsabfall nach der Führung irritierte den Vorstands-Boss. „Nachdem ich glaubte, dass wir mit der 1:0-Führung unser Spiel durchdrücken könnten, haben wir uns vogelwild gezeigt“, sagte er. „Wir haben dem Gegner riesige Räume geboten. Da hätte auch das 3:1 oder 4:1 fallen können.“ Abschließend hielt Bruchhagen fest: „Das war eine bittere Niederlage. Wir befinden uns im Existenzkampf.“

Gedrückte Stimmung im Volkspark. Nach der Pleite auf Schalke hadert Coach Markus Gisdol weiterhin mit dem Ergebnis bei den Knappen. Er sagt:  „Die Niederlage ist einen Tag danach fast noch ärgerlich als am Spieltag. Schalke ist momentan in einer sehr guten Verfassung, dennoch haben wir nicht sehr viel zugelassen und selber zwei, drei gute Möglichkeiten gehabt. Deshalb hätten wir etwas mitnehmen müssen.“

Auweia. Der HSV spielt 45 Minuten richtig gut, verliert aber trotzdem mit 1.2 gegen Hannover. Der Frust sitzt richtig tief. Ivo Ilicevic: „Es ist unerklärlich, wie wir das Spiel verlieren konnten. In der ersten Halbzeit hatten wir das Spiel im Griff, hätten 2:0 oder 3:0 führen können. Hannover war quasi tot. Die drehen dann das Spiel – und keiner weiß warum.“