Holt der HSV im Winter noch einen Neuen? Für die Offensive könnte ein Spieler ein Thema werden, der in der 2. Liga für Furore sorgt. Stürmer Cedric Teuchert hat in dieser Saison für den 1. FC Nürnberg bereits sechs Treffer erzielt. Der 20-Jährige kommt aus der eigenen Jugend des Clubs. Sein Vertrag läuft am Saisonende aus und es gibt diverse Interessenten aus der Bundesliga. Er wird den Verein aller Voraussicht nach verlassen. Bei den letzten beiden Spielen fehlte Teuchert bereits im Kader. Der U21-Nationalspieler sagt: „Es gibt keine Tendenz und es steht noch nichts fest. Ich konzentriere mich auf mich, mache mein Ding und versuche, gut zu trainieren.“ Kontakt zum HSV gibt es nach MOPO-Informationen aktuell noch nicht.

Cedric Teuchert hat für Nürnberg bereits sechs Saisontore erzielt. (Foto: dpa)

Auf der Suche nach einer Fachkraft für die linke Abwehrseite hat der HSV auch Nürnbergs Tim Leibold im Visier. Zuletzt beobachtete Ex-Profi Harald Spörl den 23-Jährigen in einem Testspiel. Doch der Liga-Dino bekommt nun Konkurrenz, auch Eintracht Frankfurt ist an Leibold dran. Die Hessen benötigen einen Ersatz für Bastian Oczipka, an dem der HSV auch Interesse hatte, der aber zu Schalke 04 wechselte.

Nach Braunschweigs Saulo Decarli, Berlins Kristian Pedersen und Kaiserslauterns Robin Koch ist ein weiterer Spieler aus der Zweiten Liga im Visier des HSV. Laut „Bild“ will sich Sportchef Jens Todt Defensiv-Allrounder Tim Leibold vom 1. FC Nürnberh angeln. Der 23-Jährige wurde beim VfB Stuttgart ausgebildet und kann auf der linken Seite sowohl in der Abwehr- als auch in der Mittelfeld-Reihe eingesetzt werden. In der vergangenen Saison kam er aufgrund einer Schambeinentzündung nur zu zehn Einsätzen. Sein Vertrag beim „Club“ läuft 2018 aus.

Seit September 2015 ist Ex-HSV-Coach Joe Zinnbauer Trainer beim FC St. Gallen in der Schweiz. Nun berichtet der „Blick“, dass der 1. FC Nürnberg den 46-Jährigen zurück nach Deutschland holen will. „Natürlich ist es eine Ehre, wenn dein Name im Zusammenhang mit einem Klub wie Nürnberg fällt“, wird Zinnbauer im „Blick“ zitiert.