PAOK Saloniki soll stark an einer Verpflichtung von Kyriakos Papadopoulos interessiert sein. Für „Papa“ wäre ein möglicher Wechsel vielleicht sogar die Erfüllung eines Kindheitstraums. Im MOPO-Interview aus dem vergangenen Sommer verriet der Grieche, dass er ein großer Fan von PAOK ist. Auf die Frage, ob er bei einem möglichen Treffer gegen einen seiner Ex-Vereine jubeln würde, antwortete der Verteidiger: „Ich juble immer, da können Sie sich aber ganz sicher sein. Ex-Verein hin oder her – der HSV ist mein Klub, für den gebe ich alles! Nur wenn wir gegen PAOK Saloniki spielen würden, könnte ich nicht jubeln. Ich bin PAOK-Fan!“

Zieht es Kyriakos Papadopoulos zurück in seine Heimat? Das berichtet zumindest das griechische Onlineportal Metrosport. Laut Informationen des Portals sei der griechische Erstligist PAOK Saloniki an den Diensten von „Papa“ interessiert. Mit dem schottischen Serienmeister Celtic Glasgow soll es zudem einen weiteren Interessenten geben. Beim HSV droht dem beinharten Verteidiger der Rauswurf. Papadopoulos hatte nach der Pleite gegen Berlin (1:2) Trainer Christian Sitz für dessen Aufstellung scharf kritisiert. Der Grieche schmorte erstmals seit seinem Wechsel zum HSV für 90 Minuten auf der Bank.

 

 

Frank Arnesen, der in der Vorwoche seinen Vertrag beim griechischen Erstligaklub PAOK Saloniki auflöste, ist bereit für neue Herausforderungen. „Ich mache mir keine Gedanken darüber, jetzt aufzuhören“, sagte der 59-Jährige der MOPO. „Ich bin nach wie vor heiß darauf, zu arbeiten. Klar ist aber: Ich mache nicht in Zukunft mehr alles. Ich werde nur Angebote annehmen, die zu mir passen.“

Nun ist es offiziell: Frank Arnesen hat seinen Vertrag bei PAOK Saloniki aufgelöst. Der Däne war erst im Sommer nach Griechenland gewechselt, musste aber in den vergangenen Monaten herbe Kritik einstecken. Das Hauptproblem: In der Liga hinkt PAOK, das den zweithöchsten Etat Griechenlands hat, hinterher, ist derzeit nur Fünfter. Derzeit verabschiedet sich der frühere HSV-Sportchef gerade von der Mannschaft, am Donnerstag fliegt er zurück in seinen Wohnort Eindhoven.

Neues aus Saloniki: Frank Arnesen steht unmittelbar vor seiner Vertragsauflösung bei PAOK Saloniki. Derzeit spricht der dänische Ex-Sportchef des HSV mit seinen Klubbossen im Vereinsgebäude. In Griechenland wird damit gerechnet, dass spätestens am Freitag die Trennung bekannt gegeben wird.

War’s das schon für Frank Arnesen bei PAOK Saloniki? Im Sommer wechselte der Ex-HSV-Sportchef nach Griechenland, noch in dieser Woche wird nun der Rauswurf des Dänen erwartet. Weil PAOK zwar den zweithöchsten Etat der Liga hat, als Tabellenfünfter aber der Musik hinterher läuft. Das Fass zum Überlaufen brachte nun die 0:1-Derbypleite am Sonntag gegen Iraklis Saloniki, bei der Arnesen nicht mal mehr im Stadion war. Seine Profis wurden von den  aufgebrachten Fans erst drei Stunden nach Spielende aus dem Stadion gelassen.

Ein kleiner, süßer Triumph, den Frank Arnesen heute Abend bei seiner Rückkehr nach Deutschland feierte. Der frühere HSV-Sportchef (von 2011 bis 2013 im Amt) sah den 1:0-Erfolg von PAOK Saloniki bei Borussia Dortmund. Fürs Weiterkommen reichte das zwar nicht mehr, PAOK war schon vorher ausgeschieden – aber zumindest strichen die Griechen eine Siegprämie in Höhe von 360 000 Euro ein.