U19-Verteidiger Patric Pfeiffer ist in Jerez dabei – und der 18-Jährige, der einen Profivertrag bis 2021 unterschrieben hat, hat es dem Trainer angetan. „Patric ist von den jungen Abwehrspielern derjenige, der ganz vorne dransteht und deshalb bin ich froh, dass wir ihn dabei haben. Er ist damals nach der Verletzung von Bjarne Thoelke ins Team gerutscht und hat einen guten Eindruck hinterlassen“, sagte Trainer Markus Gisdol.

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Mit 28 Spielern, darunter erstmals U19-Verteidiger Patric Pfeiffer, geht’s am Nachmittag nach Jerez de la Frontera. Allesamt wollen sie sich bei Markus Gisdol für eine Hauptrolle beim HSV im Kampf um den Klassenerhalt bewerben. „In der Vorbereitung werden die Karten immer neu gemischt. Das ist der Reiz der Vorbereitung, auch wenn wir diesmal nur wenig Zeit haben. Da kann sich jeder noch einmal in den Vordergrund spielen“, stellte der HSV-Trainer im Hinblick auf die Arbeit mit dem Team in Spanien fest.

Mit Fiete Arp und Tatsuya Ito haben es diese Saison gleich zwei Nachwuchs-Kräfte in den Profi-Kader geschafft. Doch das soll laut Bernhard Peters nur der Anfang sein. Der Nachwuchs-Boss sagte auf hsv.de: „Mit Stephan Ambrosius, Patric Pfeiffer, Josha Vagnoman, Tobias Knost, Marco Drawz oder auch Lenny Borges kommen sehr vielversprechende Spieler nach. Die müssen nur alle schön auf dem Teppich bleiben.“ Zu den Zielen sagte Peters: „Wir müssen den Konkurrenzdruck auf einzelne Positionen im Bundesligakader über unsere Perspektivspieler erhöhen. Wir sollten mittelfristig auch anstreben, mit der U21 in der 3. Liga zu spielen und mit der U17 und U19 in ein Halbfinale oder Endspiel einer deutschen Meisterschaft einzuziehen.“

Im März 2018 geht’s in die nächste Runde der EM-Qualifikation, aktuell befindet sich das Team von Bundestrainer Meikel Schönwitz in der Testphase. Im Duell mit Zypern gelang ein 3:0 (0:0), die Tore fielen allesamt in den letzten sieben Minuten. HSV-Talent Patric Pfeiffer kam mit Beginn der zweiten Halbzeit zum Einsatz.

Ein junger Verteidiger für die Zukunft. Patric Pfeiffer ist ab sofort HSV-Profi. Der 18-Jährige, der in dieser Saison in zehn Spielen für die U19 auf dem Platz stand und immer wieder am Training der Profis teilnahm, hat heute einen neuen Vertrag bis 2021 unterschrieben. Sportchef Jens Todt: „Patric hat sich bei den Trainingseinheiten bei den Profis sehr gut präsentiert. Er hat insgesamt eine tolle Entwicklung genommen und bringt alle Voraussetzungen mit, sich auch im Herrenbereich durchzusetzen.“

So düster sich die Gegenwart auch gerade darstellt, der HSV bastelt zumindest an einer rosigen Zukunft. Nun einigten sich die Klub-Bosse mit den beiden Toptalenten Pa­tric Pfeif­fer (18) und To­bi­as Knost (17) auf die Fortsetzung der Zusammenarbeit. Abwehr-Kante Pfeif­fer, der 2013 vom Bramfelder SV zu den Rothosen wechselte, un­ter­schreibt laut „Bild“ für drei Jahre, Rechtsverteidiger Knost, der 2014 von Tennis Borussia Berlin nach Hamburg kam, für zwei Jahre. Beide wurden in Testspielen schon bei den Profis eingesetzt.

Mit Fiete Arp (17) und Tatsuya Ito (20) haben beim HSV zuletzt zwei Youngster für positve Momente gesorgt. Auch Vasilije Janjicic (18) ist zurück beim Team. Schafft bald noch ein Nachwuchs-Ass den Sprung? Neben den Profis nahmen heute auch mal wieder die beiden erst 18 Jahre alten Talente Patric Pfeiffer aus der U19 und Stephan Ambrosius aus der U21 (zwölf Regionalliga-Einsätze) an der Einheit unter Leitung von Markus Gisdol teil. Beide haben ihre Stärken in der Defensive. Für den aktuellen Spieltags-Kader dürfte es für beide aber noch nicht reichen.

Patric Pfeiffer (Foto: Witters)

Stephan Ambrosius (Foto: Witters)