Vorstands-Boss Heribert Bruchhagen hat im Interview mit „Sport1″ eine Prognose zu einer eventuellen Zitter-Saison des HSV abgegeben. „Ich weiß, dass wir eine schwere Hinrunde haben werden. Die ersten Vier des letzten Jahres, die auch jetzt wieder oben stehen, haben wir hier zu Hause. Gegen die Mannschaften auf Augenhöhe müssen wir in der Regel auswärts spielen“, sagte er.  „Meine Erfahrung sagt mir, dass wir in der Hinrunde weitaus weniger Punkte holen als in der Rückrunde. Das wirkt sich auch tabellarisch aus. Es ist meine Aufgabe, die richtige Einschätzung vorzunehmen und dafür zu sorgen, dass die Aufregung um uns herum nicht zu groß wird.“

Zwei Siege zum Auftakt, dann drei Niederlagen am Stück. Der HSV beschert seinen Fans schon früh in der Saison ein Wechselbad der Gefühle. Ex-Manager Günter Netzer lässt sich davon aber weder anstecken noch aus der Ruhe bringen. „Der Saisonstart war sehr erfreulich, aber er hat nicht dazu berechtigt, nach Höherem zu streben. Das wäre verfrüht und nicht seriös. Trotzdem habe ich das Gefühl, dass der HSV stabiler geworden ist und keinen Anlass zur Sorge geben wird“, sagte der 73-Jährige der MOPO und betonte: „Das traue ich der Mannschaft zu.“

Reicht die Zeit für Rene Adler (Schulterprellung) bis zum Spiel in Gladbach am Freitag? Der Torwart ist sehr vorsichtig mit einer Prognose und meint: „Der Heilungsverlauf geht voran. Noch spüre ich die Verletzung, aber es war auch von Beginn an klar, dass nur eine Punktlandung möglich ist. Ich kann jetzt noch nicht einschätzen, ob es bis Freitag geht.“