Vier Siege, ein Remis, drei Niederlagen. So lautet die Bilanz von Trainer Christian Titz, unter dessen Regie der HSV also 13 Punkte einfuhr und in der Tabelle in diesem Zeitraum Platz sechs belegt. Nur der FC Bayern (18), Hoffenheim, Schalke und Stuttgart (alle 17) holten mehr Punkte, RB Leipzig ebenfalls 13 Zähler. Mit Titz holte der HSV 1,625 Punkte im Schnitt pro Partie. Hochgerechnet auf 34 Saisonspiele würde das 55 Zähler bedeuten. Damit landeten Hoffenheim, Dortmund und Leverkusen auf den Plätzen drei bis fünf.

Ganze 49 Tage hat sich Bernd Hollerbach als HSV-Trainer im Amt gehalten. In die Vereinsgeschichte wird er eingehen als Cheftrainer mit dem schlechtesten Punkteschnitt in der fast 55-jährigen Bundesliga-Geschichte. Aus sieben Spielen holte der 48-Jährige drei Punkte – das entspricht einem Schnitt von 0,43 Zählern pro Partie. Der gebürtige Franke löst damit Michael Oenning in den „Flop-Charts“ ab. Oenning kam 2011 auf 0,8 Punkte pro Spiel. Die drittschlechteste Punkteausbeute hat Bert van Marwijk (0,88) zu bieten, gefolgt von Mirko Slomka (0,89), Joe Zinnbauer (1,00) und Egon Coordes (1,05). Auf dem siebtschlechtesten Platz rangiert Markus Gisdol (1,12 Punkte pro Spiel), Bruno Labbadia kam in seiner zweiten Amtszeit auf 1,2 Zähler. Auf den Plätzen neun und zehn von unten stehen mit Özcan Arkoc (1,21) und Kurt Koch (1,22) zwei Trainer, die in den 1970er bzw. 60er Jahren das Zepter schwangen. Nicht aufgenommen in diese „Flop-Liste“ haben wir die beiden Interimstrainer Peter Knäbel (zwei Spiele, null Punkte) und Holger Hieronymus (zwei Spiele, ein Punkt). Bester HSV-Trainer nach Punkten ist übrigens der legendäre Branko Zebec, der zwischen 1978 und 1980 in 100 Spielen 209 Punkte holte.