Jetzt ist sogar schon RB Leipzig beliebter als der HSV. Das hat das Portal YouGov anhand einer Umfrage unter fußballinteressierten Personen in Deutschland ab 14 Jahren ausgewertet. Der HSV steht demnach mit 3,7 Prozent auf dem fünften Platz, RB Leipzig und Köln landeten mit jeweils 4,2 Prozent auf Platz drei und vier. Die Beliebtheitstabelle führt Bayern München (17,9 Prozent) vor dem BVB mit 15 Prozent an.

 

RB Leipzigs Trainer Ralph Hasenhüttl wird im Auswärtsspiel beim HSV personell rotieren. Das kündigte der 50-Jährige angesichts der hohen Belastungen einiger Nationalspieler wie Timo Werner, Emil Forsberg und Naby Keita an. „Wir haben Überlegungen, bei den Spielern, die sehr viel gespielt haben“, sagte der Österreicher. Er will das letzte Training abwarten, ehe er seine Startelf bestimmt. „Das wird angesichts der Belastung die große Herausforderung in dieser Saison, die richtige Qualität auf den Platz zu bringen und die Spieler, die richtig fit sind.“ Auch Werner und Top-Vorlagengeber Forsberg seien nicht „unantastbar“. Aber Nationalstürmer Werner dürfte angesichts seiner derzeitigen Top-Verfassung gesetzt sein. Auf der Zehnerposition hat Hasenhüttl mit Bruma und Last-Minute-Zugang Kevin Kampl sehr gute Alternativen. „Kevin hat gezeigt, dass er sofort da ist und mit ihm zu rechnen ist“, sagte der RB-Coach. Der in der Vorsaison lange verletzte Lukas Klostermann, der mit der U21-Auswahl unterwegs war, dürfte in der Abwehr wohl definitiv eine Pause bekommen.

In der Vorsaison hatte der Champions-League-Debütant aus Sachsen mit dem 4:0 gegen den HSV den höchsten Auswärtssieg der Saison gefeiert, dann aber zu Hause überraschend mit 0:3 die höchste Heimniederlage kassiert. „Das letzte Spiel haben sie klar dominiert, damit haben wir die Favoritenrolle geklärt. Wir brauchen eine Topleistung und müssen vieles richtig, um diesmal zu bestehen“, sagte Hasenhüttl, der einen selbstbewussten Gegner erwartet.

Die Länderspielpause ist vorüber, auch die Nationalspieler des HSV kehren heute nach Hamburg zurück und nehmen die nächste Aufgabe in der Bundesliga am Freitag gegen Vizemeister RB Leipzig ins Visier. Um 12 Uhr spricht Trainer Markus Gisdol über das Duell mit den „Roten Bullen“ und die Personallage in seinem Team. Alle Aussagen gibt es hier bei HSV24.

Nicht nur beim HSV wird die Vorbereitung auf das Heimspiel am Freitag gegen RB Leipzig durch das Fehlen der Nationalspieler erschwert, auch elf Profis der Sachsen waren oder sind unterwegs: Timo Werner traf in Tschechien und gegen Norwegen insgesamt dreimal für das DFB-Team, Marcel Sabitzer, der sich verletzte, Stefan Ilsanker und Konrad Laimer kicken für Österreich, Torwart Peter Gulacsi für Ungarn, Emil Forsberg für Schweden, Naby Keita für Guinea, Bruma für Portugal, Lukas Klostermann für die deutsche U21, Philipp Köhn für die U20 der Schweiz und Ibrahima Konaté für die französische U19.

RB Leipzig, nächster Gegner des HSV, hat einen drohenden Fehlstart in die neue Saison abgewendet. Nach der 0:2-Auftaktpleite auf Schalke setzte sich der Vorjahres-Zweite gegen den SC Freiburg mit 4:1 (0:1) durch und verbuchte den ersten wichtigen Dreier. Vor 39.265 Zuschauern trafen Nationalstürmer Timo Werner (48./71. Minute), Kapitän Willi Orban (54.) sowie Neuzugang Bruma (80..

Nachdem die U17 gestern zu Hause gegen RB Leipzig mit 2:0 gewann, tritt die U19 des HSV heute um 11 Uhr beim Nachwuchs der „Roten Bullen“ an. Ein schwerer Gang für das Team von Daniel Petrowsky, das mit einem Sieg und einer Niederlage in die Bundesliga-Saison der A-Junioren gestartet ist. Leipzig führt die Tabelle mit weißer Weste und sechs Punkten an.