Ist das Interesse des SV Sandhausen an Törles Knöll erkaltet? Sportchef Jens Todt bestätigte der MOPO, dass sich der Zweitligist nach dem Toptorjäger der Regionalliga Nord erkundigt hatte. Aktuell gebe es aber keinen Kontakt, so Todt. Sandhausen hatte seinen Topstürmer Lucas Höler am Freitag an den SC Freiburg verkauft, braucht daher Ersatz.

Törles Knöll steht offenbar vor einem Wechsel in die zweite Liga. HSV-Sportchef Jens Todt bestätigte dem „Hamburger Abendblatt“, dass ein Wechsel des 20-jährigen Stürmers im Januar sehr wahrscheinlich sei. Mit 14 Toren in 15 Spielen für die U21 des HSV ist Knöll der Top-Torschütze der Regionalliga Nord. In der Bundesliga kam Knöll für 17 Minuten beim 0:2 in Hannover zum Einsatz. Der Vertrag des Angreifers läuft aus. Ein Wechsel im Winter wäre daher die letzte Möglichkeit für den HSV, eine vermutlich niegrige sechsstellige Ablöse zu erzielen. Das Portal transfermarkt.de gibt den Marktwert von Knöll derzeit mit 250.000 Euro an. Zuletzt habe der SV Sandhausen Interesse an Knöll angemeldet, erklärte Todt.

Die U21 hat sich in den vergangenen Monaten prächtig entwickelt, führt das Klassement der Regionalliga Nord ungeschlagen an. Das gestrige 3:0 gegen den TSV Havelse war der neunte Saisonsieg bei nur zwei Remis. Und der Spielplan lässt Gutes erahnen: Der Weg zu einem Durchmarsch bis zum Winter scheint frei zu sein, denn in den kommenden Wochen trifft der HSV-Nachwuchs ausnahmslos auf Kellerkinder der Liga. Kommenden Sonntag geht es zum Lüneburger SK, eine Woche später (22.10.) gastiert der VfB Oldenburg an der Hagenbeckstraße. Danach stehen die Paarungen in Rehden (Freitag, 27.10.) und das Derby gegen Altona 93 (4.11.) an.

Das Spiel ist aus! Die U21 des HSV ist neuer Tabellenführer der Regionalliga Nord. Mit 2:0 (2:0) gewannen die „Rothöschen“ im Wolfgang-Meyer-Stadion gegen den bisherigen Spitzenreiter VfB Lübeck. Beide Tore erzielte Matti Steinmann (23., Elfmeter/29.). Aus sieben Spielen holte die HSV-Reserve stolze 19 Punkte.

Nach seinem großartigen Debüt bei der U21, die Bakery Jatta mit zwei Treffern zum 2:0 in Rehden führte, wird der Gambier wohl auch weiterhin erstmal in der Regionalliga eingesetzt. „Toll, dass Bakery so eine Premiere hatte“, meint Bruno Labbadia. Die Tür zu den Profis steht komplett offen, Jatta bleibt fester Bestandteil de Kaders. „Er wird sowieso immer bei uns mittrainieren“, so Labbadia.  „Aber bei den Spielen wägen wir dann ab. Es gibt natürlich auch noch einige Dinge, an denen wir mit ihm arbeiten müssen.“ Der Plan ist, dass Jatta erstmal regelmäßig in der vierten Liga ran soll, dort gestählt wird.

Um 19.30 Uhr feiert Bakery Jatta heute sein Pflichtspiel-Debüt für den HSV. In Rehden tritt der Gambia-Flüchtling mit der zweiten HSV-Mannschaft in der Regionalliga Nord an. Mit dabei ist auch Profi-Co-Trainer Bernhard Trares, der heute nicht mit der Bundesliga-Mannschaft nach Leverkusen flog, sondern sich lieber die Jatta-Premiere in Rehden anschaut.