Im Sommer 2016 wechselte Breel Embolo für 22,5 Millionen Euro vom FC Basel zu Schalke 04. Damals war auch der HSV interessiert, stieg angesichts der hohen Ablöse aber aus dem Poker aus. Nach langer Verletzungspause ist der 20-jährige Schweizer zwar wieder fit, kommt in Gelsenkirchen aber nicht zum Zuge. Nun meldet „Blick“, dass dem Mittelstürmer „mehrere Angebote aus der Bundesliga“ für ein Leihgeschäft vorliegen. Mischt Hamburg wieder mit? Die MOPO fragte beim HSV nach, Embolo steht nicht auf der Wunschliste.

Vor eineinhalb Jahren wechselte Kerem Demirbay vom HSV nach Hoffenheim, startete dort mächtig durch und wurde zum deutschen Nationalspieler. Nun liebäugelt der 24-Jährige offenbar mit dem nächsten Schritt. Gegenüber TV-Sender „sky“ sagte er zu einem möglichen Interesse von Borussia Dortmund und Schalke 04: „Also ehrlich, uninteressant wär’s nicht.  Wir wissen nicht, was im Sommer passiert.“ Hintergrund: Demirbay wuchs in Gelsenkirchen unweit der Veltins-Arena auf und spielte in der Jugend sowohl für Schalke als auch den BVB. Er soll eine Ausstiegsklausel in Höhe von 20 Millionen Euro in seinem Vertrag verankert haben.

Von Sommer 2009 bis Januar 2015 stand Tolgay Arslan in 92 Spielen (zwei Tore) für den HSV auf dem Platz. Für 450.000 Euro wurde er schließlich an Besiktas Istanbul verkauft. In der Türkei wurde Arslan in den vergangenen Jahren zwei Mal Meister, er spielte Europa- und Champions-League, sein Marktwert liegt mittlerweile bei sechs Millionen Euro. Laut türkischer Medien soll es nun mit Leverkusen, Schalke und Bremen drei Vereine aus der Bundesliga geben, die den 27-Jährigen verpflichten wollen. Der Knackpunkt ist wohl das Geld. Besiktas soll 15 Millionen Euro Ablöse verlangen. Arslans Vertrag in der Türkei läuft noch bis 2022.

Gedrückte Stimmung im Volkspark. Nach der Pleite auf Schalke hadert Coach Markus Gisdol weiterhin mit dem Ergebnis bei den Knappen. Er sagt:  „Die Niederlage ist einen Tag danach fast noch ärgerlich als am Spieltag. Schalke ist momentan in einer sehr guten Verfassung, dennoch haben wir nicht sehr viel zugelassen und selber zwei, drei gute Möglichkeiten gehabt. Deshalb hätten wir etwas mitnehmen müssen.“