Obwohl der HSV seit fünf Spielen nicht mehr gewinnen konnte und in der Tabelle nach unten durchgereicht wurde, hält der Mainzer Trainer Sandro Schwarz große Stücke auf den heutigen Gegner. „Wir wissen, dass der HSV nach vorne eine sehr gute Qualität hat, auch eine gute Struktur in der Arbeit gegen den Ball“, sagte er. Den Abwärtstrend hängt der FSV-Coach daher nicht hoch: „Wir sehen den HSV als Gesamtpaket, nicht nur die Leistungen der letzten Spiele. Sie werden die Pause auch genutzt haben.“

Mainz-Coach Sandro Schwarz blickt voller Zuversicht auf das Duell mit dem HSV morgen voraus. „Wir zeigen eine gute Ausstrahlung und glauben an unsere Spielidee“, schilderte er seine Eindrücke aus dem Training, warnte aber zugleich: „Wir treffen auf einen sehr gut organisierten Gegner, der über Umschaltspieler mit hoher Qualität verfügt.“ Und weiter: „Wir dürfen ihnen auf keinen Fall ins offene Messer laufen, wollen uns nicht einlullen lassen und die Phasen der Dominanz in unserem Spiel weiter verlängern. Die Vorfreude jedenfalls ist nach zwei Wochen Pause riesengroß.“

Mainz-Trainer Sandro Schwarz ist froh, gegen den HSV wieder auf seinen Kapitän Stefan Bell bauen zu können. Der Abwehrchef bekam am Dienstag einen Schlag auf das Knie und musste das Training abbrechen. Schwarz gab jedoch Entwarnung: „Alles ist gut.“ Langfristig werden die Mainzer dagegen auf Karim Onisiwo verzichten müssen, der Österreicher hat eine schwere Schulterverletzung. „Eine Prognose ist nicht möglich“, erklärte Schwarz. Auch Alexander Hack, Niko Bungert und Gaetan Bussmann werden gegen den HSV fehlen. Die Nationalspieler Yoshinori Muto, Fabian Frei und Kenan Kodro stoßen nach ihren Länderspiel-Einsätzen erst kurzfristig wieder zum Team. „Deshalb ist nicht klar, wie die Startelf aussehen wird“, betonte der Mainzer Coach.