Das war ein ziemlich unglaublicher Sonnabend für Marcus Berg. Der Ex-HSV-Angreifer, mittlerweile für Wüsten-Klub Al-Ain tätig, traf beim 8:0 der Schweden gegen Luxemburg gleich vier Mal. Damit katapultierte sich der 31-Jährige in den Bereich der Top-Torjäger des Kontinents. Mit nun acht Toren in acht Quali-Spielen belegt Berg den vierten Platz der europäischen WM-Qualifikations-Torschützenliste. Vor ihm liegen lediglich Cristiano Ronaldo (Portugal) und Robert Lewandowski (Polen/jeweils 15 Tore) sowie der Belgier Romelu Lukaku (zehn).

Der frühere Hamburger Marcus Berg war der überragende Spieler beim 8:0 der Schweden in der WM-Qualifikation gegen Luxemburg. Dem Angreifer gelang ein Viererpack, während HSV-Mittelfeldmann Albin Ekdal nur auf der Bank hockte und seinen Kollegen zusah.

Party oder Trauer? Für Albin Ekdal und seine Schweden ist in der WM-Qualifikation noch alles möglich, denn die Gruppe A steht heute vor einem Krimi-Abend. Der HSV-Profi trifft um 18 Uhr mit seinem Team (16 Punkte) zu Hause auf Luxemburg, mit einem Sieg würde man zunächst die Tabellenführung übernehmen. Doch um 20.45 Uhr könnte Frankreich (17 Punkte) mit einem Erfolg in Bulgarien (12 Punkte) wieder vorbeiziehen. Auch Holland (13 Punkte) wäre mit einem Sieg in Weißrussland weiter im Rennen um das WM-Ticket.

Nach der Pleite in Bulgarien sind die Schweden im Rennen um das WM-Ticket wieder in der Spur. Allerdings hockte HSV-Profi Albin Ekdal beim 4:0 in Weißrussland 90 Minuten auf der Bank. Hamburgs Coach Markus Gisdol dürfte nicht sauer darüber sein, schließlich geht Ekdal somit zumindest frisch und ausgeruht in das Spiel am Freitag gegen Leipzig.

Seine schwache Leistung in Bulgarien (2:3) hat Albin Ekdal den Platz in der Startelf des schwedischen Nationalteams gekostet. Im der WM-Qualifikation in Weißrussland sitzt der HSV-Profi heute (18 Uhr) nur auf der Ersatzbank.

Nach der Niederlage am Donnerstag in Bulgarien (2:3) steht Albin Ekdal mit Schweden in der WM-Qualifikation vor den drei abschließenden Spielen schwer unter Druck. Mit 13 Punkten sind sie als Zweiter hinter Frankreich (16) zwar auf Playoff-Kurs, doch dahinter lauern die Bulgaren (12) und die Niederlande (10). Für HSV-Mittelfeldmann Ekdal und Co. ist daher heute (18 Uhr) ein Sieg in Weißrussland Pflicht, um auf Kurs Russland zu bleiben.