Das serbische Nationalteam setzt seine Asien-Reise ohne Filip Kostic fort. Nach dem Erfolg über China (2:0), bei dem der HSV-Linksaußen in der Startelf stand und 60 Minuten spielte, verzichtet er auf den zweiten Kick morgen in Südkorea. Darauf hatte sich Sportchef Jens Todt mit Nationaltrainer Mladen Krstajic vor dem Trip geeinigt. Kostic wird heute in Hamburg zurückerwartet und soll schon morgen wieder auf dem Trainingsplatz stehen.

Lockerer Auftritt für Filip Kostic in Guangzhou. Der Linksaußen des HSV gewann mit dem serbischen Nationalteam im WM-Test gegen Japan mit 2:0 (1:0). Kostic stand in der Startelf und wurde nach einer Stunde ausgewechselt. Am Dienstag steht in Südkorea das zweite Spiel im Rahmen der Asien-Reise auf dem Programm.

Länderspielauftakt für Filip Kostic: Mit Serbien spielt der Flügelflitzer heute (12.35 Uhr) in Guang-zhou gegen China. Und Kostic steht im Freundschaftsspiel in der Startelf. Nach dem China-Spiel geht es dann weiter nach Ulsan. Dort trifft Serbien am Dienstag (12 Uhr) auf Südkorea. Gut für den HSV: Drei Tage vor dem nächsten HSV-Spiel auf Schalke (19.11.) wird der 25-Jährige aber wieder zurück in Hamburg sein.

Teilerfolg für den HSV bei den Verhandlungen mit zwei Verbänden: Bobby Wood darf auf die anstehenden Test-Länderspiele der USA verzichten, kann stattdessen in Hamburg bleiben und sein lädiertes Knie pflegen lassen. Einen negativen Bescheid gab es allerdings vom serbischen Verband. Filip Kostic hebt mit seinem Nationalteam nach Asien ab, bestreitet Testspiele in China und Südkorea.

Ob das dem HSV so recht ist? Filip Kostic, der heute 25 Jahre alt geworden ist, stehen weite Reisen bevor. Der Serbe wurde für die Länderspiele in China (10.11.) und Südkorea (14.10.) nominiert.

Kurios: Trotz der Qualifikation für die WM 2018 in Russland hat sich der serbische Verband von Nationaltrainer Slavoljub Muslin getrennt und den ehemaligen Bundesliga-Profi Mladen Krstajic zum Interimscoach ernannt. Muslin hatte das Team von HSV-Angreifer Filip Kostic seit 2016 betreut. Die Trennung sei in „beiderseitigem Einvernehmen“ erfolgt, hieß es von Seiten des Verbandes. Der 64-jährige Muslin ließ aber durchblicken, dass sich die Funktionäre in seine Aufgabengebiete als Trainer eingemischt hätten. So soll es Vorgaben gegeben haben, welche Spieler der Coach für die Endrunde 2018 nominieren soll. Der ehemalige Schalker und Bremer Krstajic wird das Team wohl nur bei den kommenden Länderspielen gegen China (10. November) und Südkorea (14. November) betreuen.