Es wäre der China-Kracher zum neuen Jahr. Der HSV soll mit dem chinesischen Unternehmen SIPG über einen Verkauf von bis zu zehn Prozent seiner Anteile verhandeln, könnte so auf eine Finanzspritze von bis zu 30 Millionen Euro hoffen. Das berichtet „Spiegel Online“. Auf MOPO-Nachfrage dementierte HSV-Präsident Jens Meier dies allerdings deutlich: „Da ist nichts dran. Das ist komplett aus der Luft gegriffen.“ Finanz-Vorstand Frank Wettstein erklärte: „Auch wenn die Kooperation zwischen den Vereinen exzellent läuft, haben wir weder mit SIPG über eine Beteiligung verhandelt, noch ist uns dieses Interesse überhaupt zugetragen worden.“

Das wäre ein Deal, der für große Aufregung sorgen könnte. Nach einem Bericht von „Spiegel Online“ steht der HSV in Verhandlungen mit dem chinesischen Unternehmen SIPG (Shanghai International Port Group) über einen Verkauf von Anteilen an der Fußball-AG. So soll Finanz-Vorstand Frank Wettstein kürzlich schon vor Ort vorgesprochen haben. Der HSV und SIPG kooperieren bereits seit 2016. Es geht dabei bisher um eine Zusammenarbeit mit Chinas Vizemeister Shanghai SIPG. Der HSV berät den Klub beim Aufbau von Strukturen im Nachwuchs- und Managementbereich. Nun aber soll die Kooperation angeblich ausgebaut werden. Der HSV und die SIPG sollen über ein umfangreiches Investment verhandeln. Es geht angeblich um den Verkauf von zehn Prozent der Anteile. Theoretisch könnte der HSV dadurch etwa 30 Millionen Euro einnehmen. Bei einer Zustimmung seiner Vereinsmitglieder kann der HSV bis zu 33,3 Prozent seiner Anteile veräußern. Bisher betonen allerdings alle Verantwortlichen, die 24,9-Prozent-Grenze nicht überschreiten zu wollen. Es soll daher Strömungen innerhalb des Vereins geben, die Klaus-Michael Kühne zu einem Teil-Rückzug bewegen wollen. Dessen Anteile könnten dann die Chinesen kaufen.