Es ist verdammt eng im Tabellenkeller! Außer Schlusslicht Köln (erst sechs Punkte) stehen die gefährdeten Teams ganz dicht beieinander. Im Idealfall könnte der HSV (15 Punkte) heute sogar von Rang 17 auf 14 springen. Die Konkurrenten Bremen (15 Punkte/gegen Hoffenheim), Mainz (17/in Hannover), Stuttgart (17/gegen Berlin) und Freiburg (19/in Frankfurt) spielen alle heute parallel um 15.30 Uhr. Wolfsburg (19) muss morgen (18 Uhr) in Dortmund ran.

Überraschender Wechsel bei einem Kellerkonkurrenten des HSV: Der VfB Stuttgart holt Nationalstürmer Mario Gomez vom VfL Wolfsburg zurück! Der 32-Jährige hat bis 2020 bei seinem Heimatverein unterschrieben und soll drei Millionen Euro Ablöse gekostet haben.

Die Fußball-Welt lernt ihn gerade als Fiete Arp kennen. Doch eigentlich heißt der 17-Jährige ja mit vollem Namen Jann-Fiete Arp. Wie will der Stürmer denn nun genannt werden? Im Interview mit HSV TV verriet er: „Fiete ist mein Rufname. Jann-Fiete nennt mich nur meine Mutter, wenn sie sauer ist.“ Wäre das also auch geklärt. Übrigens hat Fiete seine ganze Familie nach dem Spiel kurz in sein Zimmer im Campus neben dem Volksparkstadion eingeladen, um die Geschehnisse gemeinsam sacken zu lassen. „Das Tor vor der Nordkurve, in der ich früher selbst gestanden habe, war wohl der größte Moment meiner bisherigen Karriere. Auch für mich war es eine Explosion. Davon träumt man immer.“

Nach dem 3:1 gegen Stuttgart wurde Fiete Arp von seinen Kollegen in die Mitte des obligatorischen Mannschaftskreises gebeten. Sichtlich amüsiert lauschten Mergim Marvaj und Co. den Worten des erst 17 Jahre alten Torschützen. Im Interview mit HSV TV verriet Arp nun: „Ich habe den Jungs gesagt, dass der Sieg schön und erleichternd ist, er aber nur dann was bringt, wenn wir in Gelsenkirchen so weitermachen.“ In zwei Wochen spielt der HSV auf Schalke.

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Heribert Bruchhagen hat wieder Gelegenheit zu Flaniergängen an der Elbe. „Wenn wir gewonnen haben, gehe ich in Övelgönne an der Elbe spazieren. Nach Niederlagen fahre ich immer ins Büro, um die Stimmung aufzuhellen“, sagte der HSV-Boss der Deutschen Presse-Agentur kürzlich in einem Interview.  An diesem Sonntag musste der Sieger-Spaziergang an seinem Lieblingsort allerdings ausfallen: Bruchhagen reiste in seinen Heimatort Harsewinkel nach Ostwestfalen zu seiner Frau. Die folgende bundesligafreie Woche erlaubt ihm das Durchschnaufen. Auf sein Ritual in Övelgönne hätte er vermutlich ohnehin verzichten müssen. In Hamburg regnet es den ganzen Tag.