Wenn man lange genug sucht, lassen sich auch Tabellen finden, in denen der HSV gar nicht mal so schlecht dasteht. Nun hat „transfermarkt.de“ errechnet, dass der Liga-Dino den elften Rang belegen würde, wenn nur Tore von Spielern gewertet werden würden, die auch für Joachim Löw und das deutsche Nationalteam auflaufen dürften. Zu viele Konjunktive, um sich daran zu erfreuen.

Trotz der Niederlage bei Hertha BSC (1:2) hat der HSV einen neuen Bundesliga-Rekord aufgestellt. Die letzten 13 Treffer wurden (inklusive eines Eigentores) von unterschiedlichen Torschützen erzielt, in Berlin traf der eingewechselte Fiete Arp. Vielseitig, könnte man sagen. Oder zu dem Schluss kommen, dass im Hamburger Kader ein Knipser fehlt. Bisher hatte der SC Freiburg mit zwölf verschiedenen Schützen (zwei Eigentore) in der Saison 2000/01 die Bestmarke gehalten.