Der HSV hat auf die Gerüchte um die Verpflichtung von Braunschweigs Salim Khelifi reagiert. Kaderplaner Johannes Spors sagte der MOPO, dass von einer Einigung keine Rede sein könne: „Wir beschäftigen uns grundsätzlich mit Spielern, die auslaufende Verträge haben. Da ist er einer von vielen interessanten Spielern, bei denen es aber nichts zu verkünden gibt.“ Khelifi hatte der Eintracht gestern mitgeteilt, dass er sie im Sommer ablösefrei verlassen werde, ließ sein Ziel aber offen.

Beim HSV gehen die Planungen für den Umbruch im Sommer mit großen Schritten voran. Wie der MOPO bestätigt wurde, hat sich der Liga-Dino die Dienste von Salim Khelifi gesichert. Der Stürmer wechselt von Zweitligist Eintracht Braunschweig ablösefrei an die Elbe. Für die Eintracht stand der Flügelstürmer in der laufenden Saison 19 Mal auf dem Platz. Dabei erzielte der Schweizer zwei Tore und steuerte fünf Vorlagen bei.

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Mit David Bates hat der HSV den ersten Zugang für die kommende Saison verpflichtet. Der 21-jährige Schotte kommt ablösefrei von den Glasgow Rangers, absolvierte heute den Medizincheck und unterschrieb einen Vertrag bis 2022. „Ich kann es kaum erwarten, nach der Sommerpause loszulegen. Ich möchte mich schnell integrieren und ein wichtiger Teil der Mannschaft werden. Und natürlich möchte ich in diesem tollen Stadion spielen, hoffentlich dann in der Bundesliga“, sagte der 1,93 Meter große Verteidiger bei „HSV TV“.

Laut „Sport Bild“ hat Fiete Arp eine Entscheidung über seine sportliche Zukunft getroffen und sich für einen Wechsel zum FC Bayern entschieden. Der Rekordmeister soll für den 18-jährigen Angreifer eine Ablöse in Höhe von acht Millionen Euro zahlen. Allerdings wolle Arp mit der Unterschrift noch abwarten. Denn sollte der HSV den Abstieg noch abwenden, würde er wohl das Angebot der Vertragsverlängerung in Hamburg bis 2023 annehmen.

Das Interesse an Kerem Demirbay ist ungebrochen. Englische Medien berichten, dass der FC Arsenal heiß darauf sei, den 24-jährigen Mittelfeldspieler im Sommer zu verpflichten. Es wäre ein teurer Spaß, denn laut „Sport Bild“ ist die Ablösesumme auf 32 Millionen Euro festgeschrieben. Beim HSV würde man sich über einen solchen Transfer freuen, denn bei einem Weiterverkauf würden die Hamburger zehn Prozent des Gewinns, also rund drei Millionen Euro kassieren. Im Sommer 2016 war Demirbay für 1,7 Millionen Euro an 1899 Hoffenheim verkauft worden.

Beim HSV ist 9,2 Millionen-Euro-Mann Walace nach mehreren Verfehlungen auf das Abstellgleis geraten, doch das schreckt andere Klubs nicht ab, um den seit heute 23-jährigen Brasilianer zu werben. Wie „Sport Bild“ berichtet, haben Borussia Mönchengladbach und Eintracht Frankfurt bereits ihr Interesse an einer Verpflichtung hinterlegt. Zudem sollen die spanischen Erstligisten CD Alavés und Deportivo La Coruña, ZSKA Moskau und der FC Porto scharf auf Walace sein.