An der 0:4-Niederlage von Montpellier am Wochenende in Paris konnte auch er nichts ändern. Dennoch ist Nordi Mukiele derzeit in Frankreich in aller Munde. Der 20-jährige Außen- bzw. Innenverteidiger hat sich einen Stammplatz erarbeitet und seinen Marktwert laut transfermarkt.de auf sieben Millionen Euro gesteigert. Laut „L’Équipe“ haben diverse Vereine ihr Interesse am französischen U21-Nationalspieler hinterlegt. Darunter neben Chelsea, Marseille, Lyon und AS Rom auch RB Leipzig sowie der HSV. Mukiele (Vertrag bis 2022) soll allerdings zumindest bis zum Sommer in Montpellier bleiben wollen. Für den HSV wäre er ohnehin nur mit der Hilfe von Klaus-Michael Kühne zu bezahlen.

Montpelliers Nordi Mukiele (.) im Duell mit Layvin Kurzawa von Paris. (Foto: dpa)

Im Sommer 2016 wechselte Breel Embolo für 22,5 Millionen Euro vom FC Basel zu Schalke 04. Damals war auch der HSV interessiert, stieg angesichts der hohen Ablöse aber aus dem Poker aus. Nach langer Verletzungspause ist der 20-jährige Schweizer zwar wieder fit, kommt in Gelsenkirchen aber nicht zum Zuge. Nun meldet „Blick“, dass dem Mittelstürmer „mehrere Angebote aus der Bundesliga“ für ein Leihgeschäft vorliegen. Mischt Hamburg wieder mit? Die MOPO fragte beim HSV nach, Embolo steht nicht auf der Wunschliste.

Was für eine Achterbahnfahrt mit Walace und dem HSV! Erst das verspätete Ankommen des Brasilianers, der unbedingt in die Heimat wechseln wollte, im Trainingslager. Dann die scheinbar endlosen Verhandlungen über einen Transfer. Schließlich die Wende mit Neu-Trainer Bernd Hollerbach, der Walace davon überzeugen konnte, in Hamburg zu bleiben. Und heute in Leipzig nun soll der 22-Jährige, der zuletzt Mitte Dezember gegen Frankfurt gespielt hat, direkt wieder in der Startelf stehen. Alle Augen werden auf ihn gerichtet sein.

Das käme dann doch etwas überraschend: Will der VfL Wolfsburg noch im Winter André Hahn, den Sechs-Millionen-Einkauf des HSV, verpflichten? Hahn (zuvor Gladbach, Vertrag bis 2021) hat bislang in nur zwei Spielen gefehlt, sich aber trotz seiner zwei Saisontore noch nicht als die erhoffte Verstärkung präsentiert. Der VfL sucht nach einem Neuen für die Offensive. Das wilde Gerücht hält sich hartnäckig, wurde auf MOPO-Nachfrage aber von allen Seiten dementiert. Klar ist jedoch: Der eine oder andere Spieler wird den HSV in der kommenden Woche wohl noch verlassen dürfen.

Sportchef Jens Todt hat sich erneut mit Walace und seinem Berater Rogério Braun zusammengesetzt. Dabei wurde dem Brasilianer noch mal klar gemacht, dass das Angebot von Flamengo Rio de Janeiro für den HSV nicht akzeptabel sei. Walace wurde ein Neustart beim HSV angeboten, zudem will man ihn bei allen familiären Dingen unterstützen. Stand jetzt will der Brasilianer trotzdem weiterhin wechseln.

Vor eineinhalb Jahren wechselte Kerem Demirbay vom HSV nach Hoffenheim, startete dort mächtig durch und wurde zum deutschen Nationalspieler. Nun liebäugelt der 24-Jährige offenbar mit dem nächsten Schritt. Gegenüber TV-Sender „sky“ sagte er zu einem möglichen Interesse von Borussia Dortmund und Schalke 04: „Also ehrlich, uninteressant wär’s nicht.  Wir wissen nicht, was im Sommer passiert.“ Hintergrund: Demirbay wuchs in Gelsenkirchen unweit der Veltins-Arena auf und spielte in der Jugend sowohl für Schalke als auch den BVB. Er soll eine Ausstiegsklausel in Höhe von 20 Millionen Euro in seinem Vertrag verankert haben.

Mit Dominik Kaiser ist der HSV in den Gesprächen über einen Winter-Wechsel schon sehr weit, auch RB Leipzig hat dem Transfer des 29-Jährigen nach Hamburg bereits zugestimmt. Doch nach der Entlassung von Trainer Markus Gisdol, der den Mittelfeld-Mann gern in seinem Kader gehabt hätte, werden die Karten neu gemischt. Jetzt entscheidet Bernd Hollerbach, ob der HSV an der geplanten Verpflichtung Kaisers festhält.

Mehrere kroatische Medien berichten, dass der HSV an einer Verpflichtung von Dario Zuparic interessiert sei. Der 25-jährige Defensiv-Allrounder, der in der Abwehr sowie im Mittelfeld eingesetzt werden kann, spielt aktuell auf Leihbasis für HNK Rijeka, gehört aber bis Sommer dem italienischen Zweitligisten Delfino Pescara. Sein Marktwert beträgt 1,25 Millionen Euro, auch der VfB Stuttgart soll sich um Zuparic bemühen.