Hitzige Gefechte lieferte sich Mergim Mavraj mit Hoffenheims Angreifer Sandro Wagner, den er noch aus gemeinsamen Zeiten bei der deutschen U21 kennt. Was ihn nervte: „Sandro und auch Mark Uth haben ununterbrochen geredet, mit sich, dem Schiedsrichter, den Maulwürfen. Das war echt zu viel, damit haben sie sich keinen Gefallen getan.“

Durch das 1:3 (0:1) bei Sporting Braga (Portugal) ist das Aus in der Gruppenphase der Europa League für 1899 Hoffenheim besiegelt. Joker Mark Uth hatte den kommenden HSV-Gegner mit seinem Ausgleichstor kurzzeitig Hoffnung gemacht, am Ende musste sich das Team von Julian Nagelsmann aber geschlagen geben und ist schon vor dem letzten Spiel zu Hause gegen Ludogorez Razgrad (Bulgarien) aus dem Rennen.

In der Rückrunde der vergangenen Saison kam HSV-Kandidat Sejad Salihovic beim FC St. Gallen zu 13 Einsätzen (zwei Torvorlagen), hatte dann aber mit einer hartnäckigen Wadenverletzung zu kämpfen. Doch diese hat der 32-jährige Bosnier auskuriert, im Training bei 1899 Hoffenheim hinterließ er einen guten Eindruck und überzeugte auch die TSG-Profis. Ex-HSV-Spieler Kerem Demirbay bezeichnete ihn Ende August in der „Bild“ als „Super-Typen“, Angreifer Mark Uth meinte: „Der kann kicken!“ Und auch Verteidiger Kevin Akpoguma war angetan: „Man hat gesehen, was er für ein fußballerisches Verständnis hat.“