Luca Waldschmidt verlässt den HSV! Wie „Bild“ berichtet, geht der 21-Jährige nach dem Abstieg nicht mit in die Zweite Liga, sondern zieht die Ausstiegsklausel in seinem bis 2020 gültigen Vertrag und wechselt für fünf Millionen Euro zum SC Freiburg. Im dritten Anlauf klappt der Deal, schon im vergangenen Sommer und Winter hatte Trainer Christian Streich großes Interesse an Waldschmidt.

Er war der Retter 2017, traf im letzten Saisonspiel gegen Wolfsburg zum Klassenerhalt. In der abgelaufenen Serie gelang Luca Waldschmidt zwar sein zweites Bundesliga-Tor erneut im Duell mit dem VfL (3:1), den Absturz in die Zweite Liga konnte er aber nicht verhindern. Heute feiert Waldschmidt seinen 22. Geburtstag, die MOPO gratuliert herzlich.

Er hat die Qual der Wahl, freut sich aber darüber. „Es ist schön, Alternativen zu haben“, sagt Christian Titz, der sich festgelegt hat, dass Bobby Wood in der Sturmspitze auflaufen wird. Doch um die drei Plätze in der Offensivreihe hinter dem US-Boy tobt ein Fünfkampf: Filip Kostic, Aaron Hunt, Tatsuya Ito, Nicolai Müller und Luca Waldschmidt stehen allesamt bereit. Die besten Karten dürften Hunt und Ito haben, während Kostic, Müller und Waldschmidt die letzte freie Stelle in der Startelf gegen Gladbach unter sich ausmachen werden.

Für das Saisonfinale gegen Gladbach feilt Coach Titz an seiner Startelf und testet Müller heute in der Anfangsformation. Der Außenstürmer ersetzt den angeschlagenen Ito, auch Kostic steht nicht in der A-Elf, sondern Waldschmidt.

Die Elf im Training: Pollersbeck – Sakai, Papadopoulos, Jung, Santos – Ekdal – Steinmann – Waldschmidt, Holtby, Müller – Wood.

Ein seltenes Bild: Alle (!) HSV-Profis sind für das Schicksalsspiel in Frankfurt einsatzbereit, Trainer Christian Titz hat die Qual der Wahl. Die MOPO erwartet folgende Startelf: Pollersbeck – Sakai, Papadopoulos, Jung, Douglas Santos – Steinmann – Kostic, Holtby, Hunt, Ito – Wood

Es wäre also die gleiche Mannschaft wie gegen Wolfsburg. Doch auch Albin Ekdal und Luca Waldschmidt sind ernsthafte Kandidaten.

Erstmals seit vier Jahren spiele der HSV endlich richtig Fußball, hatte Lewis Holtby nach dem Wolfsburg-Spiel gesagt und für diese Kritik an den vorherigen Trainern einen Rüffel von Christian Titz erhalten. Luca Waldschmidt sagte zu der Thematik gegenüber „Bild“: „Ich gebe Lewis ein Stück weit recht. Ich glaube schon, dass wir unter Christian Titz den gepflegtesten Fußball spielen – zumindest seitdem ich hier bin.“ Zu seinem geplatzten Wechsel nach Freiburg im Winter sagte Waldschmidt: „Es lief nicht wirklich für mich, ich habe so gut wie gar nicht mehr gespielt – dann kam die Anfrage, da ist es normal, dass man sich mit einem Wechsel beschäftigt. Am Ende bin ich geblieben – und mir war klar, dass ich für den HSV weiter 100 Prozent geben werde. Es hat sich für mich gelohnt.“